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Modernisierungsumlage: Bau ist geg­en Kürzung

Erstmals richtete der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks und den Verbänden der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft einen Appell an die Partei- und Fraktionsvorsitzenden von CDU, CSU und SPD.

Anlass ist die von den Koalitionspartnern geplante Änderung bei der Modernisierungsumlage. Vermieter, die Geld in Modernisierungsmaßnahmen stecken, sollen zukünftig weniger Kosten auf die Mieter umlegen können. Die Umlage soll nur noch zeitlich befristet erhoben werden, bis die Handwerker- und Materialkosten amortisiert sind. Zudem soll die Umlage von elf auf zehn Prozent sinken.

Die Verbände halten diesen Vorschlag für investitionsfeindlich. Die Politik wünsche sich die energetische Sanierung und den altersgerechten Umbau. Dieser Vorschlag bewirke aber das Gegenteil, erklärten die Verbände.

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