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Die Woche in den sozialen Medien: KW 11 Neuer Stern am Dessert-Himmel: Michelin-Stern für Berliner Konditor

Diese Woche: Konditorei-Inhaber geht neue Wege. Schornsteinfegermeister setzt auf Grün. Patissier erhält einen Michelin-Stern. Und: Handwerkerinnen feiern den internationalen Weltfrauentag.

Themenseiten: TS Social Media und TS Social Media Monitoring

René Frank

Ein neuer Stern am Patissier-Himmel! Der Hotel- und Reiseführer Guide Michelin hat das Berliner Dessertrestaurant Coda mit seinem ersten Michelin Stern ausgezeichnet. Diese Neuigkeiten hat Mitbegründer und Patissier René Frank auf Instagram gepostet.

„Wir sind das erste Dessert-Restaurant, das in 100 Jahren Michelin-Guide-Zeit ausgezeichnet wurde“, freut er sich. Mehr als 650 Instagram-Fans haben die Neuigkeiten geliked, die der Handwerker mit gleich zwei verschiedenen Fotos auf dem Social-Media-Kanal geteilt hat.

Auch auf Facebook gingen die Neuigkeiten viral, heimsten zusätzlich mehr als 270 Likes ein.

2016 eröffnete René Frank zusammen mit seinem Geschäftspartner Oliver Bischoff Coda – Dessert Dining & Bar im Berliner Stadtteil Neukölln. Das scheint sich nun auszuzahlen. Auch das handwerk magazin gratuliert!

Jens Iwan Schönfelder und sein Geschäftspartner Konditormeisters Jesco Mann

Jens Iwan Schönfelder

Neue Plattform, neue Idee, neuer Markt: Jens Iwan Schönfelder, Inhaber einer Werbeagentur und Mitinhaber der Konditorei und PatisserieConditCouture“ aus Frankfurt am Main, hat jüngst mit einem Post bekanntgegeben, dass seine Konditorei am kommenden Wochenende erstmals auf der Grünen Börse im Palmengarten Frankfurt präsent sein wird.

„Wir freuen uns, dass wir neben dem fürstlichen Gartenfest Schloss Wolfsgarten einen weiteren Garten mit unserer süßbunten Vielfalt bestäuben dürfen“, schreibt Schönfelder – und zwar nicht nur auf Facebook, sondern auch auf LinkedIn.

Mit Konditorei hat er eigentlich nichts zu tun. Im Jahr 2016 war er Jury-Mitglied bei einem Gründer-Forum und direkt so begeistert von der ConditCouture-Idee des Konditormeisters Jesco Mann, dass er mit in das Geschäft einstieg.

Schönfelder probiert also nicht nur im wahren Leben neue Wege aus, sondern mit LinkedIn auch in der Social Media Welt. Bislang nutzen noch nicht viele Handwerker diesen Kanal – doch vielleicht ändert sich das bald durch Vorreiter wie Schönfelder.

Schornsteinfeger Andreas Kramer

Andreas Kramer

Schwarz ist normalerweise die Farbe der Schornsteinfeger. Dass es aber auch manchmal Grün sein darf, zeigt Schornsteinfegermeister Andreas Kramer aus Köln in seinem jüngsten Instagram-Beitrag.

„Wir sind klimaneutral“, beginnt er den Instagram-Post und meint damit das eingerahmte Zertifikat, das er strahlend in die Kameralinse hält.

Die Erklärung: ForestFinest hat den Schornsteinfegerbetrieb, den er gemeinsam mit seinem Betriebspartner Marceli Joachim Kotula führt, zum wiederholten Male als „klimaneutraler Betrieb“ ausgezeichnet.

„Wir haben ein Herz fürs Klima“, bestätigt der Handwerker dann mit eigenen Worten in dem Beitrag und erklärt: Auch in seinem Betrieb kommt er nicht ohne Auto, Strom oder Heizung aus.

Aber das so entstandene CO2 gleicht er durch ein Klimaschutzprojekt aus. Nach kurzer Zeit gefällt der Beitrag knapp 40 Instagram-Nutzern.

Internationaler Frauentag

Internationaler Frauentag

Auch das Handwerk hat am 8. März den internationalen Frauentag gefeiert.

Viele Vertreterinnen des Handwerks haben sich an jenem Tag mit einem Shirt präsentiert, auf dem die Worte „Fähig. Furchtlos. Female. #frauenimhandwerk“ stehen – und es ihren Social-Media-Fans präsentiert.

So auch die Kölner Schornsteinfegerin Vanessa. Sie schreibt zum Anlass im Instagram-Post, mit welchen Schwierigkeiten sie als 16-jährige zu kämpfen hatte, um ihre Berufswahl zu rechtfertigen.

„Je mehr Skeptiker sich auftaten, desto mehr wuchs mein Wunsch, den Menschen das Gegenteil zu beweisen.“

Für ihren Beitrag – und der Liebeserklärung an den Beruf – hat sie mehr als 430 Likes gesammelt. Auch kommentierten zahlreiche Fans den Post mit Worten wie: „Wie schön zu hören, dass du auch nicht auf die Skeptiker aus dem Umfeld gehört hast und deinen Weg gegangen bist!“

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