Außenstände -

Mahnbescheid und Klage: Wenn Kunden nicht zahlen

Mahnbescheid oder sofort klagen?

Zahlt der Kunde daraufhin nicht, kann der gerichtliche Mahnbescheid helfen. „In 60 bis 80 Prozent der Fälle zahlen die Kunden nach Eingang des Mahnbescheids ihre Rechnungen“, ermuntert Peter David. Schiebt der Kunde aber Mängelrügen vor, rät David vom gerichtlichen Mahnverfahren ab. „Denn bis der Vollstreckungsbescheid zugestellt wird, ist der Kalender des Richters mindestens sechs Wochen weiter - in dieser Zeit könnte die Klage längst laufen.“ Aus diesem Grund gilt: Beim säumigen, aber einsichtigen Kunden Mahnantrag stellen. Beim Kunden, der erkennbar nicht zahlen will sofort klagen.

Wer so vorgeht, kann die Außenstände wie Torsten Utz niedrig halten. Das verschafft dem Unternehmen so viel Liquidität, dass es seine Lieferanten mit erheblichem Preisvorteil innerhalb von zehn Tagen bezahlen kann.

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Mehmet Gözdemir

Inkasso

Bevor es zu einer gerichtlichen Klage kommt, kann doch noch ein Inkassobüro beauftragt werden. Diese regeln die Zahlungsprobleme, ohne zwingend die hart aufgebaute Kundenbeziehung zu schädigen. In dem Artikel https://www.fnp.de/lokales/limburg-weilburg/kreishandwerkerschaft-kooperiert-inkasso-unternehmen-10466146.html geht es um Inkasso-Verfahren in der Handwerk-Branche.