mehr Steuern -

Lohnsteuer: Oberfinanzdirektion warnt vor Fehlern bei der Abrechnung

Anfang September wurden Arbeitgebern vom Fiskus falsche Steuerklassen für einzelne Mitarbeiter mitgeteilt. Wie Firmenchefs jetzt richtig reagieren.

Das Bundeszentralamt für Steuern speichert die Steuerklassen der Arbeitnehmer in einer zentralen Datenbank und teilt diese jeden Monat den Unternehmen mit. Anfang September wurden aufgrund eines bundesweiten technischen Fehlers einige Arbeitnehmer von der Steuerklasse III in Klasse IV eingestuft. Sie zahlten damit zu viel Steuern.

Selber kontrollieren

Weil die Finanzämter den Fehler beim Einzelnen nicht erkennen können, ist der Fiskus auf den Hinweis der Arbeitnehmer angewiesen. Unternehmer oder deren Mitarbeiter sollten einen Blick auf ihre Abrechnungen werfen. Die Betroffenen beantragen beim Finanzamt formlos die Korrektur. Für den Folgemonat wird die Steuerklasse dann in der Datenbank der Lohnsteuerabzugsmerkmale berichtigt.

Papierbescheinigung als Übergang

Bis dahin können Arbeitnehmer von Ihrem Wohnsitzfinanzamt eine Papierbescheinigung erhalten, damit der Chef die Gehaltsabrechnung mit der richtigen Steuerklasse erstellen kann (und darf). Diese Papierbescheinigung ersetzt vorübergehend die elektronische Lohnsteuerkarte.

© handwerk-magazin.de 2021 - Alle Rechte vorbehalten
Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können.
Login

* Pflichtfelder bitte ausfüllen