Umsatzsteuer: Imbiss jetzt steuerbegünstigt

Lange Zeit waren Metzger und Bäcker verunsichert, ob sie auf Speisen sieben oder 19 Prozent Mehrwertsteuer berechnen müssen. Doch nun gibt es klarere Regeln für die Betriebe.

Auf Lebensmittelhandwerker lauerte bisher eine riesige Steuerfalle. Alle Metzger, Bäcker und Konditoren mussten bisher genau darauf achten, ob sie einfache Speisen außer Haus mitgeben, zum Verzehr vor Ort anbieten oder gar mit umfänglichem Service liefern. Denn je nach Fall ist für den Verkauf der ermäßigte M ehrwertsteuersatz von sieben oder der reguläre von 19 Prozent fällig. Drücken Handwerker und ihre Verkaufsmitarbeiter auch nur gelegentlich bei der Kasse auf die falsche Taste, droht bei einer späteren Betriebsprüfung die horrende Nachversteuerung für mehrere Jahre aus der Firmenkasse, im Extremfall sogar ein Strafverfahren.

„Häufig kommen auch Finanzbeamte zu Testkäufen in die Läden, um zu prüfen, ob dort der richtige Mehrwertsteuersatz kassiert wird“, weiß Christopher Kruse, Hauptabteilungsleiter Recht und Steuern der Handwerkskammer Dresden.

Seite 2: Mit welchen fiesen Tricks das Finanzamt den Umsatzsteuersatz prüft

Unterbeiträge zu diesem Artikel
Weitere Downloads zu diesem Artikel
© handwerk-magazin.de 2020 - Alle Rechte vorbehalten
Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können.
Login

* Pflichtfelder bitte ausfüllen