Wirtschaft -

Konsumklima in Deutschland erhält Dämpfer

Die Schuldenkrise in der Eurozone sowie die Diskussionen um die Stabilität des Euros verunsicherten die Verbraucher, teilte das Marktforschungsinstitut GfK am Mittwoch in Nürnberg mit.

In der Folge seien sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung deutlich gedämpft. Dagegen sinke die Anschaffungsneigung der Verbraucher nur leicht.

Vor diesem Hintergrund sei der monatlich von den Expertenermittelte sogenannte Konsumklimaindex von revidiert 3,7 Punkten im Mai auf 3,5 Zähler für den Monat Juni gefallen.

Weiter hieß es, die Bundesbürger befürchteten, dass die Rettungspakete für Griechenland und den schwächelnden Euro die Konjunkturerholung beeinträchtigen könnten. Daher seien die Einkommenserwartungen nach ihrem Höchststand seit 2001 im vergangenen Monat nun wieder gesunken.

Insgesamt habe der Indikator rund die Hälfte seiner Zuwächse aus dem Vormonat eingebüßt. Sollten sich die Diskussionen um die Stabilität des Euros und die Staatsschulden in absehbarer Zeit jedoch legen, sieht die GfK gute Aussichten dafür, dass die günstigen Rahmenbedingungen wieder mehr in den Vordergrund rückten.

(ddp/sel)

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