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Marktübersicht Oberklasse-SUV Kombination von Fahrkomfort, Sicherheit und unbändiger Kraft

Die SUV der Oberklasse haben viele Gesichter: Sie kombinieren den Fahrkomfort von Luxuslimousinen mit einem konkurrenzlosen Platzangebot im variablen Innenraum. Und beim Hängerbetrieb sind sie ohnehin unschlagbar – dank Anhängelasten von bis zu 3,5 Tonnen und dem Traktions-fördernden Allradantrieb.

Von den einen gehasst, von den anderen geliebt: SUV der Oberklasse polarisieren wie keine andere Fahrzeuggattung. Doch die Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes bestätigen die weiter wachsende SUV- Vorliebe der Deutschen: Im ersten Halbjahr 2019 waren 20 Prozent der Neuzulassungen hierzulande SUV (zum Vergleich 2018: 18,3 Prozent, 2014: 9,8 Prozent).

Kritisiert wird bei den großen SUV in erster Linie der Energieverbrauch. Laut Internationaler Energieagentur (IEA) übersteigt der Energieverbrauch eines SUV den eines mittelgroßen Pkw um rund 25 Prozent. Entwickle sich der Run auf SUV unverändert weiter, so würde er den weltweiten Ölbedarf um rund zwei Millionen Barrel pro Tag steigern.

Fakt ist aber auch, dass gerade im Handwerk für viele Anwendungen ein SUV das ideale Auto darstellt. Und weil der SUV-Boom ungebrochen ist, ist inzwischen auch in der Chefetage dieser Fahrzeugklasse eine enorme Modellvielfalt entstanden: Zu den Klassikern vom Schlage eines Range Rover oder VW Touareg gesellen sich immer mehr neue Modelle und Hersteller. Selbst Firmen aus der Sportwagenliga wie Lamborghini oder Maserati und die Luxusmarken Rolls Royce, Bentley oder Aston Martin haben inzwischen SUV der absoluten Oberklasse im Programm. Trotz der verschiedenen Philosophien der Hersteller glänzen alle ihre Fahrzeuge mit enormer Vielfältigkeit: So sind sie im täglichen Einsatz veritable Zugmaschinen, die dank Allrad den Trailer auch auf der Baustelle oder unter winterlichen Straßenbedingungen sicher von der Stelle ziehen. In der Freizeit reicht ihr Platzangebot dann zum Transport der ganzen Familie plus Urlaubsgepäck, und auf langen Autobahnetappen verwöhnen sie mit Fahrkomfort, Luxusausstattung sowie einer erhabenen Sitzposition. handwerk magazin hat hier eine Produktübersicht für die Oberklasse zusammengestellt. Sie zeigt die ganze Bandbreite dieses Segments, vom handwerkstauglichen Chefwagen bis hin zum puren Luxusgefährt mit PS-Gigantonomie und Preisen jenseits der Schmerzgrenze.

Fotos zu den einzelnen Modellen finden Sie in unserer Bidergalerie am Ende des Beitrags.

Alfa Romeo Stelvio

Für das Modelljahr 2020 hat Alfa Romeo sein SUV überarbeitet. So erweitert ein neues Infotainment-System mit Touchscreen und modifiziertem Bedienkonzept die Anwendungsmöglichkeiten der vernetzten Serviceangebote. Neue elektronische Fahrerassistenzsysteme steigern den Fahrkomfort und optimieren die Sicherheit. Darüber hinaus sorgt ein aufgewertetes Interieur mit hochwertigen Materialien für eine noch angenehmere Haptik und mehr Komfort.

Im Stelvio stehen zwei Motoren zur Auswahl, die beide mit einem Automatikgetriebe kombiniert sind: Ein 2,0-Liter-Benziner mit 147 kW (200 PS) beziehungsweise 206 kW (280 PS) und Allradantrieb sowie ein 2,2-Liter-Turbodiesel in den Leistungsstufen 118 kW (160 PS), 140 kW (190 PS) sowie 154 kW (210 PS) mit Heck- oder Allradantrieb. Die Sportversion Quadrifolio Verde wird von einem 2,9 Liter-Sechszylinder-Benziner mit 375 kW (510 PS) angetrieben. Die Anhängelasten liegen modellabhängig zwischen 1,6 und 2,3 Tonnen.

Aston Martin DBX

Noch im Frühjahr 2020 bringt der britische Hersteller von Luxus-Automobilen ein eigenes SUV auf den Markt: Der Aston Martin DBX ist gut fünf Meter lang und 2,3 Tonnen schwer. Für standesgemäße Fahrleistungen sorgt ein Vierliter-V8-Biturbo mit Zylinderabschaltung, der von Mercedes-AMG stammt und 550 PS Höchstleistung sowie 700 Nm maximales Drehmoment entwickelt. Damit sprintet das Allrad-SUV in 4,5 Sekunden auf Tempo Hundert, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 291 km/h und genehmigt sich im Schnitt 14,3 Liter Super. Der Laderaum fasst 632 Liter und lässt sich durch die dreigeteilt klappbare Rückbank noch erweitern, optional ist eine Anhängerkupplung erhältlich, mit der maximal 2.700 Kilo schwere Trailer gezogen werden können. Die Preisliste für den luxuriös ausgestatteten Aston Martin DBX beginnt bei 193.500 Euro.

Audi Q7

Die Ingolstädter haben ihrem großen SUV im Herbst 2019 sowohl optisch als auch technisch ein umfassendes Update gegönnt. Der Q7 präsentiert sich im neuen Design und hat als technische Highlights nun eine Mild-Hybrid-Technologie, das digitale Bedienkonzept und optionale HD Matrix LED-Scheinwerfer inklusive Laserlicht an Bord. Audi schickt den neuen Q7 zunächst mit drei Motoren – zwei TDI und einem TFSI – zu den Händlern. Sowohl bei den Dieseln als auch beim Benziner handelt es sich um V6-Aggregate mit 3,0 Liter Hubraum und Turboaufladung. Später kommt ein Plug-in-Hybrid-Modell auf Basis des V6 TFSI hinzu.

Durch sein neues Design ist der Q7 um elf Millimeter auf 5.063 Millimeter Länge gewachsen und bietet weiterhin bis zu sieben Passagieren Platz. Der Gepäckraum hat bei der fünfsitzigen Version zwischen 865 und 2.050 Liter Volumen.

Top-Modell ist der SQ7 TDI. Sein vier Liter großer V8 mit Biturbo- Aufladung leistet 320 kW (435 PS) und bietet 900 Nm Drehmoment. Damit beschleunigt das große SUV in 4,8 Sekunden von null auf 100 km/h.

Bentley Bentayga

Nicht weniger als das stärkste, luxuriöseste und exklusivste SUV der Welt soll der Bentayga nach Ansicht der Briten sein. Rein technisch basiert er auf der MLB-Plattform der Konzernmutter Volkswagen, die er sich mit dem Audi Q7 oder Porsche Cayenne teilt. Die 2,5 Tonnen Leder, Chrom und Edelholz werden erstmals in der Firmengeschichte auch von einem Diesel auf Trab gebracht. Der 435 PS starke V8 macht den Bentayga mit einer Höchstgeschwindigkeit von 270 Stundenkilometer zum schnellsten Diesel-SUV weltweit – gleichzeitig soll er sich mit nur 7,9 Liter Diesel zufrieden geben. Alternativ steht ein ebenfalls vier Liter großer V8-Benziner mit 550 Pferdestärken zur Wahl. Wem dessen 770 Nm Drehmoment noch zu wenig erscheinen, greift zum W12-Zylinder mit 900 Newtonmetern, der sowohl mit 608 PS sowie als „Speed“-Version mit 635 PS zu haben ist. Deutlich ökologischer gibt sich da der Bentayga Hybrid mit einer Systemleistung von 449 PS.

BMW X7

2019 hat BMW die Neuauflage seiner großen SUV-Baureihe zu den Händlern gebracht. Im überarbeiteten Design umfasst das Antriebsportfolio des X7 einen Sechs- und Achtzylinder-Benziner sowie zwei Reihensechszylinder-Dieselantriebe. Alle Motoren werden mit einem 8-Gang Steptronic Getriebe sowie mit dem xDrive- Allradantrieb kombiniert und haben eine Anhängelast von 3,5 Tonnen. Serienmäßig ist der BMW X7 mit einer Zweiachs-Luftfederung und einem adaptiven Fahrwerk mit elektronisch geregelten Dämpfern ausgestattet. Optional sind je nach Motorvariante ein M-Sportdifferenzial und ein Offroad-Paket sowie das Fahrwerkssystem Executive Drive Pro mit aktiver Wankstabilisierung erhältlich. Darüber hinaus unterstützt der Bayer seinen Fahrer mit einer Vielzahl an Assistenzsystemen – vom Driving Assistant Professional einschließlich Lenk- und Spurführungsassistent bis hin zum Parkassistent mit Rückfahrhilfe.

Jaguar F-Pace

Zum Modelljahr 2020 erweitern die Briten die Palette ihres Performance-SUV F-PACE um zwei Sondermodelle. Der F-PACE 300 SPORT besticht durch ein sportlich abgestimmtes Exterieur-Design, während die Sonderedition Chequered Flag mit einer erweiterten Komfortausstattung punktet. Darüber hinaus rüstet Jaguar alle F-PACE-Varianten serienmäßig mit einem Smartphone-Paket aus, während neue Leichtlaufreifen die CO2-Emissionen um bis zu 4,1 g/km senken.

Die Standardmotorisierung des F-Pace bilden zwei Liter große, aufgeladene Turbomotoren, die als Diesel ein Leistungsspektrum von 163 über 180 bis zu 240 PS abdecken, während der Benziner alternativ mit 250 oder 300 Pferdestärken vom Band läuft. Für Leistungshungrige steht darüber ein Dreiliter-V6-Selbstünder mit 300 Pferdestärken sowie ein fünf Liter großer V8-Benziner mit satten 550 PS in der Preisliste. Während die beiden schwächeren Diesel mit Heckantrieb auskommen müssen, ist in Kombination mit allen anderen Motoren der Allradantrieb serienmäßig verbaut.

Jeep Grand Cherokee

2010 debütierte die vierte Generation des Grand Cherokee, und seit dem letzten Facelift im Jahr 2017 hat Jeep die Motorenpalette des großen SUV drastisch reduziert. Allein der Turbodiesel 3.0 V6 MultiJet II mit 184 kW (250 PS) ist noch in den verschiedenen Ausstattungsstufen erhältlich – immer in Kombination mit Allradantrieb und einer Achtstufen-Automatik. Nach Wegfall des V6-Benziners vom deutschen Markt beschränkt sich die Auswahl an Ottomotoren im Grand Cherokee auf einen 6,4 Liter Achtzylinder, der 344 kW (468 PS) generiert und der sportlich aufgepeppten SRT-Version vorbehalten bleibt. Der zweite V8-Zylinder kommt im Grand Cherokee Trackhawk zum Einbau: Ein 6,2 Liter großer Benziner mit Kompressor, der 522 kW (710 PS) Leistung und 868 Newtonmeter Drehmoment abliefert. Mit einem Preis von 131.900 Euro ist der Trackhawk der teuerste aller Grand Cherokee und sein Kompressor-V8 mit einem Durchschnittsverbrauch von 17,1 Litern der durstigste Motor – dafür entschädigt er mit einer Höchstgeschwindigkeit von 289 km/h und einer Beschleunigung von 3,7 Sekunden auf 100 km/h.

Lamborghini Urus

Obwohl auch das „Super Sport Utility Vehicle“ – so die offizielle Bezeichnung – auf der VW Plattform für große SUV basiert, wiegt der Urus durch die Verwendung vieler Leichtbauteile nur 2.197 Kilogramm. In Kombination mit dem 650 PS starken 4,0 Liter V8 Biturbo-Motor erzielt der Italiener fulminante Fahrleistungen: Er beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,6 Sekunden, erreicht 200 Stundenkilometer in 12,8 Sekunden und erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h. Dabei bleibt er mit einem Durchschnittsverbrauch von 12,3 Liter noch relativ sparsam. Ein permanenter Allradantrieb ist ebenso Serie wie das Torque-Vectoring-System, das die Antriebskraft für bessere Traktion je nach Fahrmodus, Fahrstil und Haftungssituation an jedes einzelne Rad inividuell verteilt. Und selbst eine Anhängerkupplung steht als Extra in der Preisliste – eine absolute Ausnahme bei den Sportwagen aus Sant'Agata Bolognese.

Range Rover

Das Flaggschiff von Land Rover fährt mit einem neuen Reihensechszylinder-Turbobenziner inklusive Mild-Hybrid-System ins Modelljahr 2020. Das Dreiliter-Triebwerk bringt 294 kW (400 PS) und ein Drehmoment-Maximum von 550 Nm an die traditionell vier angetriebenen Räder. Damit beschleunigt der Range Rover in 6,3 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht ein Maximaltempo von 225 km/h. Das Mild-Hybrid-System senkt den Durchschnittsverbrauch des Benziners auf 9,3 Liter.

Bis zu 51 Kilometer kann der Range Rover P400e rein elektrisch zurücklegen – dank seines Plug-in Hybridantriebs, bei dem ein 221 kW (300 PS) starker Zweiliter-Vierzylinder-Benziner mit einem 85 kW (116 PS) starken Elektromotor gekoppelt ist. Die konventionellen Antriebe decken V6- und V8-Zylinder Diesel und Benziner mit einem Leistungsspektrum von 202 kW (275 PS) bis 416 kW (565 PS) des in zwei Längen lieferbaren Range Rover ab.

Maserati Levante

Neu im Programm der Italiener sind der Levante GTS und der Trofeo als Top-Modelle der SUV-Baureihe aus edlem Hause. Der in beiden Modellen verbaute 3,8 Liter große V8 Twin-Turbo bringt es auf 530 beziehungsweise 580 PS, was den Trofeo in 4,1 Sekunden auf Tempo Einhundert sprinten lässt und ihn weiter bis auf 300 km/h beschleunigt. Doch bereits die Basismotorisierungen in Form von drei Liter großen V6-Zylindern sorgen für sportliche Fahrleistungen: Schon der Turbodiesel mit seinen 275 PS lässt den Levante 230 km/h in der Spitze laufen. Der Benziner ist in zwei Leistungsstufen mit 350 oder 430 Pferdestärken lieferbar, was für eine Höchstgeschwindigkeit von 251 beziehungsweise 264 Stundenkilometer ausreicht. Ein Achtstufen-Automatikgetriebe ist bei allen Levante ebenso serienmäßig wie der Q4-Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung und Torque-Vectoring an der Hinterachse. Diese Technik sorgt für die nötigen Traktionsreserven, um bis zu 2,7 Tonnen schwere Hänger sicher zu befördern.

Mercedes GLS

Ende 2019 hat Mercedes sein SUV-Flaggschiff neu aufgelegt. Dabei ist der GLS in der Länge um 77 mm sowie in der Breite um 22 mm gewachsen, und das Raumangebot profitiert von einem um 60 mm längeren Radstand. Die drei elektrisch verstellbaren Sitzreihen bieten bis zu sieben Passagieren Platz. Die Sitze der dritten Reihe lassen sich zugunsten des Kofferraumvolumens (bis zu 2.400 Liter) elektrisch im Boden versenken, die zweite Reihe flach klappen. Weltpremiere feiert im GLS 580 4MATIC ein elektrifizierter V8-Motor (360 kW/489 PS) mit einem EQ Boost genanntem 48-Volt-System und integriertem Starter-Generator, der eine elektrischen Zusatzleistung von 22 PS (16 kW) und 250 Newtonmetern Drehmoment bereitstellt. Der integrierte Starter-Generator (ISG) übernimmt Hybridfunktionen wie EQ Boost oder Rekuperieren und ermöglicht Verbrauchseinsparungen, die bisher der Hochvolt-Hybridtechnologie vorbehalten waren.

Die beiden GLS mit Dieselmotor werden von einem Reihensechszylinder in zwei Leistungsstufen angetrieben. Der GLS 350 d 4MATIC erreicht 210 kW (286 PS) und 600 Nm, während es der GLS 400 d 4MATIC auf 243 kW (330 PS) und 700 Nm Drehmoment bringt, die Anhängelast beträgt jeweils 3,5 Tonnen.

Porsche Cayenne

Im Frühjahr 2019 präsentierte Porsche auf Basis der dritten Generation des Cayenne einen Coupé-Ableger des Luxus-Sportlers im SUV-Bereich. Beide Karosserieversionen verfügen über eine Anhängelast von 3,5 Tonnen und die gleichen Benzinmotoren – angefangen beim einfach aufgeladenen V6-Turbo mit 250 kW (340 PS), über den 324 kW (440 PS) starken Biturbo-V6 im Cayenne S bis hin zum Topmodell Cayenne Turbo mit Vierliter V8, der es auf 404 kW (550 PS) bringt.

Darüber hinaus verbessern der serienmäßige aktive Allradantrieb, die Porsche 4D-Chassis Control, eine Dreikammer-Luftfederung und die elektrische Wankstabilisierung (PDCC) die Onroad-Fähigkeiten des SUV. Alle Cayenne-Modelle verfügen serienmäßig über ein Achtgang-Automatikgetriebe sowie einen variablen Laderaum mit 770 – 1.710 Liter Volumen.

Zwei Hybridmodelle vervollständigen die Modellpalette: Im Cayenne E-Hybrid entwickelt die Kombination aus dem Dreiliter-V6-Benzinmotor mit 250 kW (340 PS) und einer 100 kW (136 PS) starken E-Maschine 340 kW (462 PS) Systemleistung. Der Cayenne Turbo S E-Hybrid ist gar der stärkste und schnellste Cayenne aller Zeiten. Seine Systemleistung von 500 kW (680 PS) und sein maximales Systemdrehmoment von 900 Nm erlauben einen Sprint von null auf 100 km/h in 3,8 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 295 km/h.

Rolls Royce Cullinan

Schon die Namensgebung ist nicht unbescheiden: Der Cullinan wurde nach dem größten jemals gefundenen Diamanten benannt, der Bestandteil der Britischen Kronjuwelen ist. Entsprechend ist das erste SUV-Modell der britischen Luxusmarke mit Superlativen gespickt: Schon die Preisliste beginnt bei 315.000 Euro, die vier Türen sind effekthaschend gegenläufig angeschlagen und die Rückbank kann elektrisch umgeklappt werden, um das Kofferraumvolumen von 560 auf bis zu 1.930 Liter zu erweitern.

Als technische Basis dient ihm die Aluminium-Plattform der Luxuslimousine Phantom, auf dem die 5,34 Meter lange Kombi-Karosserie ruht. Unter der mächtigen Haube steckt auch dessen 6,75 Liter großer V12 Benziner, der imposante 571 PS leistet, 850 Nm generiert und den knapp drei Tonnen schweren Cullinan mühelos auf 250 km/h Höchstgeschwindigkeit beschleunigt. Als Extra kann sogar noch eine Anhänger-Kupplung geordert werden.

Tesla Model X

Natürlich stammt auch das erste batterie- elektrisch angetriebene SUV der Luxusklasse vom amerikanischen E-Auto-Pionier Tesla. Mit gut fünf Metern Länge bietet das Model X bis zu sieben Passagieren Platz, wobei zwei Flügeltüren den Hinterbänklern einen besonders bequemen Einstieg ermöglichen. Für das Gepäck stehen zwei Kofferräume zur Verfügung: Der klassische im Heck fasst zwischen 660 und 2.487 Liter, ein weiterer Stauraum unter der Fronthaube schluckt zusätzliche 60 Liter.

Damit keine Reichweiten-Angst aufkommt, hat Tesla in seinem SUV eine Bordbatterie mit 100 kWh Kapazität verbaut, die für eine Fahrstrecke von 507 Kilometern nach WLTP-Norm ausreicht. Gleichzeitig glänzt das Model X mit enorm sportlichen Fahrleistungen: Hundert Stundenkilometer sind in rund drei Sekunden erreicht und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h. Selbst die Anhängelast ist mit 2.250 kg für ein Elektroauto enorm – zusätzlich dürfen noch bis zu 579 Kilo im Tesla-SUV zugeladen werden.

Volvo XC90

Das große Schweden-SUV verfügt optional über bis zu sieben Sitzplätzen in drei Reihen. Bei voller Bestuhlung schrumpft der Laderaum von 721 Liter auf nurmehr 314 Liter Volumen, während er sich durch Umklappen des hinteren Gestühls auf respektable 1.886 Liter vergrößern lässt. Zudem dürfen modellabhängig zwischen 2,4 und 2,7 Tonnen an den Haken genommen werden.

Als Antriebsquelle dient sowohl bei den Benzinern als auch beim Diesel ein zwei Liter großer Vierzylinder-Benziner. Der Selbstzünder des XC90 D5 leistet 173 kW (235 PS), während der Benziner in zwei Leistungsstufen erhältlich ist: Mit 184 kW (250 PS) im T5 und 228 kW (310 PS) in der Modellversion T6 – alle XC90 verfügen über einen serienmäßigen Allradantrieb.

Mit dem XC90 T8 Twin Engine haben die Schweden darüber hinaus auch eine Hybridversion im Programm. Hier entwickelt der Zweiliter-Benziner 223 kW (303 PS) und wird zusätzlich von einem 65 kW Elektromotor an der Hinterachse unterstützt, mit dem auch 33 Kilometer rein elektrisch bei einer auf 125 km/h reduzierten Höchstgeschwindigkeit gefahren werden können.

VW Touareg

Mitte des Jahres 2018 hat VW sein Oberklasse-SUV neu aufgelegt, im Spätherbst 2019 das Sondermodell DRIVE mit einem Preisvorteil von rund 7.900 Euro nachgereicht und attraktive Leasingraten für Selbstständige kalkuliert. Das DRIVE-Paket beinhaltet für den gewerblichen Einsatz sinnvolle Sonderausstattungen wie eine elektrisch anklappbare Anhängevorrichtung mit 3,5 Tonnen Anhängelast, die Rangierhilfe „Trailer Assist“, die automatische Distanzregelung „ACC“ sowie ein Offroad-Paket samt Luftfederung. Der Touareg DRIVE ist mit einem drei Liter großen V6-Turbodiesel mit 170 kW (231 PS) oder 210 kW (286 PS) erhältlich. Alternativ steht ein gleich großer V6-Turbobenziner zur Wahl, der es auf eine Höchstleistung von 250 kW (340 PS) bringt. Die Preisspanne für das Sondermodell reicht von 64.140 bis 67.870 Euro.

Die Top-Version der Touareg-Baureihe ist der 4.0 V8 TDI. Dessen 422 PS starker Achtzylinder-Diesel beschleunigt das Wolfsburger SUV in knapp fünf Sekunden auf Tempo Einhundert und lässt es 250 km/h in der Spitze laufen.

SUV-Oberklasse: Alfa Romeo, VW, Audi, BMW, Mercedes, Porsche u.v.m.

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