Wirtschaft -

Kfz-Gewerbe: Leitstelle Elektromobilität notwendig

Eine wichtige Rolle in der Nationalen Plattform Elektromobilität will das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe übernehmen. ZDK-Präsident Robert Rademacher setzt sich für eine Leitstelle zur Ermittlung der neuen fachlichen Anforderungen für Elektrofahrzeuge ein.

Rademacher: „Mit der zukünftigen Markteinführung von Elektrofahrzeugen und den damit verbundenen technologischen Veränderungen der Fahrzeugtechnik stellt sich mittel- und langfristig die Aufgabe, ein bundeseinheitliches, flächendeckendes und fabrikatsübergreifendes Qualifizierungskonzept für Beschäftigte und Auszubildende im Kfz-Gewerbe zu entwickeln.“

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) habe seit Jahrzehnten die Federführung auf dem Gebiet des Aus- und Weiterbildung im Kfz-Gewerbe inne und verfüge über entsprechend anerkanntes Know-how, Wissen und Erfahrung. Deshalb solle beim ZDK eine "Leitstelle Elektromobilität" eingerichtet werden.

Die Einrichtung dieser Leitstelle ist ein Thema für die Arbeitsgruppe 6 (Nachwuchs/Qualifizierung), die ebenso Teil der Nationalen Plattform Elektromobilität werden soll wie die Arbeitsgruppe 7, die sich mit den Rahmenbedingungen und der Markteinführung von Elektrofahrzeugen beschäftigen wird.

Auch hier will sich das Kfz-Gewerbe mit seinem Fachwissen einbringen. Denn auch für Elektroautos seien Autohäuser die Schnittstelle zwischen Automobilhersteller und Endkunden.

Darüber hinaus werde sich das Kfz-Gewerbe für die Schaffung rechtlicher, wirtschaftlicher und fiskalischer Planungssicherheit für die Marktbeteiligten und die Förderung einer flächendeckenden Infrastruktur von Ladestationen einsetzen.


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