Betrieb -

handwerk magazin Kampf um die besten Köpfe - Karriereziel Industrie?

Am 1. Juli erschien die neuste Ausgabe von handwerk magazin. Welche wichtigen Themen wir für Handwerksunternehmer zusammengetragen haben, erfahren Sie hier.

Themenseite: Fachkräftemangel

76 Seiten voll gepackt mit Nutzwert und interessanten Storys für und rund ums Handwerk warten auch in der Juli-Ausgabe auf unsere Leser. Hier schon mal einige Themen im Überblick.

TITEL: KARRIEREZIEL INDUSTRIE?

Immer mehr Fachkräfte im Handwerk zieht es in die Industrie. Hier werden inzwischen fast 1.000 Euro mehr brutto im Monat gezahlt als im Handwerk. Nur jeder dritte im Handwerk ausgebildete Mitarbeiter bleibt deshalb heute noch der Branche treu. Das müssen Sie jetzt tun, um gegenzusteuern!

MARKT: INTERVIEW MIT PETER BOFINGER

Zölle und nationaler Protektionismus lassen Wirtschaftskraft und Wohlstand eher schrumpfen, sagt Peter Bofinger, einer der berühmten fünf Wirtschaftsweisen. Er findet deshalb: "Nationaler Protektionismus rechnet sich nicht!"

BETRIEB: DIESELSKANDAL - EXISTENZBEDROHENDE FAHRVERBOTE

Drohende Fahrverbote in Innenstädten für Dieselfahrzeuge können für Handwerksbetriebe existenzbedrohend sein. Was können Unternehmer tun? handwerk magazin gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Dieselproblematik.

FINANZEN: NEUES GESETZ ZUR BETRIEBSRENTE

Kurz vor der Sommerpause hat der Bundestag noch das Betriebsrentenstärkungsgesetz auf den Weg gebracht. Die Reform soll die sinkenden Renten aufbessern und die betriebliche Altersvorsorge transparenter machen. Einfacher ist das neue Modell aber noch lange nicht.

RECHT: NEUE GEWERBEABFALLVERORDNUNG

Am 1. August 2017 tritt die neue Gewerbeabfallverordnung in Kraft. Ein gravierender Einschnitt – Bauhandwerker müssen jetzt im Extremfall bis zu zehn Container aufstellen. Besonders tückisch ist vor allem die von vielen Unklarheiten begleitete, neu eingeführte Dokumentationspflicht. handwerk magazin erklärt, was sich in der Praxis ändert.

"Was tun, wenn Ihre Mitarbeiter von Daimler träumen"

In seinem Editorial zeigt handwerk magazin Chefredakteur Olaf Deininger auf, wie wichtig ist, dass auch kleine und mittlere Betriebe beim Kampf um die besten Köpfe mehr Flexibilität zeigen können und müssen:

Hängen Ihre Mitarbeiter auch manchmal dem Traum vom ruhigen Leben in der Industrie nach? Vorsicht! Das sollten Sie unbedingt ernst nehmen. Denn eine neue Studie fand jetzt heraus, dass rund zwei Drittel aller im Handwerk ausgebildeten Fachkräfte im Laufe ihres Berufslebens das Handwerk verlassen. Die Industrie verspricht weniger Stress, feste und immer gleiche Arbeitszeiten, keine oder wenig Wochenendarbeit, viel Freizeit und vielleicht eine Betriebsrente. Und: mehr Geld. Das scheint vielen sehr verlockend.

Dabei muss es gar nicht so sein: Denn eigentlich bietet das Handwerk, bieten kleine und mittelgroße Unternehmen viele Vorteile, welche die Industrie mit ihren weitgehend standardisierten Abläufen gar nicht offerieren kann.

K MUs ermöglichen ihren Mitarbeitern ein größeres Maß an Flexibilität, Selbstorganisation, Selbstverwirklichung und selbstbestimmtem Handeln. Sie können sich auch besser auf das Privatleben der Mitarbeiter einstellen, auf Kinder, die zum Klavierunterricht oder zum Sportverein müssen, auf arbeitende Ehepartner, kranke Verwandte, Freizeitaktivitäten. Belegt ist auch: Familienbetriebe können besser mit Lebenskrisen von Mitarbeitern umgehen. Denn dort spürt man sie.

Die jetzt anstehende Digitalisierung der Betriebe bietet neue, spannende und zukunftsorientierte Berufsfelder und damit Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Karrierechancen. Beteiligungsmodelle können Mitarbeiter am Erfolg teilhaben lassen und zum Mitinhaber mit Chef-Motivation machen.

Bliebe noch das Geld: Eine leistungsgerechte Bezahlung ist die Grundlage für eine stabile Beziehung zwischen Betrieb und Mitarbeiter. Und die muss erwirtschaftet werden. Am besten damit, dass es in Ihrem Betrieb keine chaotische Planung, kein unaufgeräumtes Lager, in dem niemand etwas findet, keine überflüssigen Wege, keine Fehlkalkulationen, kein planloses Auftrags- und Kundenmanagement, keinen cholerischen Chef oder Meister, kein permanentes Krisenmanagement und kein teures Marketing von vorgestern gibt. Eigentlich alles unternehmerische Kernaufgaben.

Aber das müssen Sie als Chef auch wollen und auf den Weg bringen. Denn wenn Sie es nicht tun, macht es keiner. Und Ihre Leute träumen weiter vom gelobten Arbeitsland der Industrie. So lange, bis sie dann doch bei Daimler, Bosch, Siemens anfangen. Wie Sie dieses Thema angehen, lesen Sie im aktuellen Titelthema.

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