Wirtschaft -

Imagekampagne des Handwerks: Jugendlichen Berufsperspektiven zeigen

"Ich hab was Besseres vor": So lautet das Motto der neuen Folge der Imagekampagne des deutschen Handwerks. Seit 5. April ruft das Handwerk Jugendliche mit neuen Motiven und einem Film dazu auf, sich mit Fragen rund um ihre Berufswahl auseinander zu setzen.

Fahrzeuglackierer Robert Schneider wusste am Ende der Schulzeit nicht, welchen Beruf er ergreifen sollte. „Dann bekam ich einen Praktikumsplatz in meinem jetzigen Betrieb, und die Arbeit machte mir gleich großen Spaß." Johannes Schröter-Behrens hatte ein abgeschlossenes Studium in der Tasche. Dann machte er eine Ausbildung zum Stuckateur: „Als Diplom-Prähistoriker hätte ich hauptsächlich am Computer gesessen. Etwas Handwerkliches passt besser zu mir.“ Und Vanessa Sell hat als Sattlerin ihr Hobby zum Beruf gemacht.

Ich hab was Besseres vor

Unter dem Motto „Ich hab was Besseres vor“ will das Handwerk Jugendlichen zeigen, dass sie in handwerklichen Berufen viel erreichen können. Um die Diskussion mit und unter jungen Menschen anzustoßen, sind die neuen Motive bundesweit auf Plakaten, auf Bussen sowie auf Bannern einer Online- und Mobile-Kampagne zu sehen. Mit Sprüchen wie „Träume unter Akten begraben? Ich hab was Besseres vor“ werden Vorteile einer handwerklichen Ausbildung hervorgehoben. Die Motive vermitteln eine authentische Vorstellung von der Arbeit im Handwerk. Robert Schneider, Johannes Schröter-Behrens, Vanessa Sell und weitere Junghandwerker standen für die Kampagne in ihren Werkstätten vor der Kamera.

Ein neuer Film greift ebenfalls das Motto „Ich hab was Besseres vor“ auf: Ein junger Mann wird in einen „Schreibtisch-Beruf“ gedrängt. Sein Umfeld zerrt so sehr an ihm, dass sein Anzug reißt. Zum Vorschein kommt, was eigentlich in ihm steckt – ein Handwerker. Der Film ist auf Infoscreens an U- und S-Bahnhöfen sowie im Internet zu sehen.

„Jugendliche stehen in der Berufsfindungsphase oft unter großem Druck”, so Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH). „Wir möchten mit ihnen darüber ins Gespräch kommen, was sie sich für ihre berufliche Zukunft wünschen und sie ermutigen, ihren eigenen Interessen zu folgen.”

Weitere Informationen: www.handwerk.de

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