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Handwerkskonjunktur 2014

Das Handwerk ist nach einer Schwächephase wieder in der Erfolgsspur. 2014 wird ein gutes Jahr für die meisten Branchen. Mit diesen Produkten und Dienstleistungen steigern Sie Ihren Umsatz.

Zum Jahreswechsel konnte der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) noch eine frohe Botschaft verkünden: Die Handwerksbetriebe sind im zweiten Halbjahr 2013 in die Erfolgsspur zurückgekehrt, und – noch besser – sie werden Jahr 2014 ein Umsatzplus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr erwirtschaften und 25 000 neue Mitarbeiter einstellen. Als Gründe für die positive Prognose nennt ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke:

  • Weiter günstige Konsumperspektiven durch steigende Löhne und hohe Beschäftigung.
  • Steigende Exporte durch ein Anziehen der Weltkonjunktur und höhere Ausrüstungsinvestitionen der Industrie.
  • Mehr öffentliche und gewerbliche Investitionen in Bauvorhaben.
  • Die gestiegene Nachfrage im Wohnungsbau.

Der Optimismus des Handwerks für 2014 passt gut zu den Prognosen von Politik und Wirtschaft. So erwartet die alte Bundesregierung ein Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts von 1,7 Prozent gegenüber 2013, der Sachverständigenrat zur Begutachtung der ­gesamtwirtschaftlichen Entwicklung prog­nostiziert ein Plus von 1,6 Prozent, und die ­führenden Wirtschaftsinstitute rechnen in ihrem Gemeinschaftsgutachten sogar mit einem Wachstum von 1,8 Prozent.

Schwieriger Start

Dabei fing das Jahr 2013 für das Handwerk ungünstig an. Erst der lange Winter, dann Dauerregen und die Flutkatastrophe lähmten viele Bau- und Ausbaubetriebe. Auch die handwerklichen Zulieferer litten unter einer schwächeren Nachfrage weltweit, und das Kraftfahrzeughandwerk kam lange nicht in die Gänge. Zwar legten die Betriebe einen guten Endspurt hin. „Ob die Verluste des ersten Halbjahres aufgefangen und bei den Umsätzen 2013 eine schwarze Null erreicht wird, bleibt aber fraglich“, äußert sich der ZDH-Generalsekretär vorsichtig.

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