Konjunktur -

Handwerk setzt Umsatzprognose herauf: Investitionsoffensive gefordert

Sehr gute Nachrichten aus dem Handwerk: Laut ZDH-Umfrage erreicht das Geschäftsklima ein Allzeithoch. Eine stabile gesamtwirtschaftliche Konjunktur, die gute Verbraucherstimmung und die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum und Sanierungen lassen die Nachfrage nach Handwerksprodukten und -dienstleistungen steigen.

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Die Konjunkturumfrage des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) ergibt, dass 90 Prozent der Handwerksunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage mit gut oder zufriedenstellend bewerten und auf weiteres Wachstum vertrauen. "Angesichts der guten Entwicklung korrigieren wir unsere Umsatzerwartungen für 2015 von 1,5 auf 2 Prozent herauf", so ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke.

Forderung nach Investitionsoffensive bei Verkehrsinfrastruktur

Schwannecke fordert die Bundesregierung zu einer Investitionsoffensive bei der Verkehrsinfrastruktur auf. Er mahnt jedoch mittelstandsfreundliche Lösungen an: "Bei der Vergabe in ÖPP-Modellen droht der handwerkliche Mittelstand ausgeschlossen zu werden – mit allen Konsequenzen für Ausbildung und Beschäftigung." Beim notwendigen Ausbau schneller Breitbandanschlüsse fordert Schwannecke zukunftssichere Planungen und den Ausschluss von Monopolen: "Auch beim Breitbandausbau brauchen wir innovationstreibenden Wettbewerb!"

Das Handwerk will die Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Gesellschaft unterstützen. Schwannecke: "Dazu stellen wir ein ganzheitliches Angebot bereit. Es reicht von einer frühen Kompetenzerfassung über Berufsvorbereitung und Qualifizierungsangebote bis hin zur Anerkennung bestehender beruflicher Qualifikationen."

Den kompletten ZDH-Konjunkturbericht 2/2015 finden Sie hier.

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