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Preisvergabe handwerk magazin kürt die Top-Gründer 2010

Die besten Unternehmensgründer wurden am 5. März 2010 auf der Internationalen Handwerks Messe (IHM) in München als „Top-Gründer im Handwerk 2010“ ausgezeichnet.

Das Wirtschaftsmagazin für Handwerksunternehmer „handwerk magazin“ verleiht diesen renommierten Gründerpreis bereits zum 11. Mal. Sponsoren des Wettbewerbs sind die Adolf Würth GmbH + Co. KG und Signal Iduna.

In diesem Jahr wählte die Experten-Jury aus den eingereichten Bewerbungen je eine erfolgreiche Neugründung aus der Orthopädietechnik, dem Schreiner-Handwerk sowie dem Maler- und Lackierer-Handwerk als Sieger aus.

„hand­werk magazin“-Chefredakteur Holger Externbrink: „Unsere Preisträger zeigen mit ihren ganz individuellen Service- und Leistungsversprechen, dass das Handwerk nach wie vor goldenen Boden hat, wenn man die Wünsche der Kunden ernst nimmt.“

Der 1. Platz: Orthopädietechnik Kempa & Beu

Auf Platz eins im Wettbewerb „Top-Gründer im Handwerk“ sind der Bandagisten-Meis­ter Andreas Kempa und der Orthopädiemechaniker-Meister Wolfgang Beu aus Möglingen bei Stuttgart platziert. Den mit 5.000 Euro dotierten Preis erhalten die beiden „Spätstarter“ in die Selbstständigkeit für ihre 2007 gegründete Firma Orthopädietechnik Kempa & Beu. In ihrem Einzugsgebiet bieten die beiden 50 und 49 Jahre alten Gewinner eine intensive, ganzheitliche orthopädische und Reha-technische Versorgung von Schwerstbehinderten – vorwiegend von Kindern. Alle Maßnahmen werden mit dem Patienten und dem Therapeuten besprochen und für die Hilfsmittel gibt es eine Quali­tätsgarantie.

Heute beschäftigt Kempa & Beu neun Vollzeit- und drei Teilzeitkräfte und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über einer Million Euro. „Die beiden Partner hatten dank ihrer über 20-jährigen Berufserfahrung, ständiger Weiterbildung und der Bereitschaft zu großem persönlichen Engagement die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Gründung“, beschrieb Dirk Schnittger, Bereichsleiter Unternehmensverbin­dungen Handwerk bei der Signal Iduna Gruppe, in seiner Laudatio die Ausgangsposition der Preisträger.

Der 2. Platz: Hannes Lange Schreinerei GmbH & Co.KG

Den zweiten Platz, dotiert mit 3.000 Euro, belegt der Schreinermeister Johannes Lange mit seiner Hannes Lange Schreinerei GmbH & Co. KG in Ebermannstadt. Dahinter ver­birgt sich eine gelungene Nachfolge-Regelung eines 1848 gegründeten Traditions­betriebs vor drei Jahren mit einer komplexen familiären Lösung zwischen Johannes Lange, seinem Vater und seinen Brüdern.

Aber Johannes Lange hat nicht nur einfach den väterlichen Betrieb übernommen, sondern zugleich ein neues unternehmerisches Konzept entwickelt. Kern des Konzepts „Schreiner für Schreiner“ ist die Erkenntnis, dass kleinere Betriebe sich die teuren neuen Maschinen immer weniger leisten können.

Deshalb hat Johannes Lange erheblich in einen topmodernen Maschinenpark investiert und bietet rund 200 Schreinerbetrieben in der Region Fertigungsaufgaben zu Festpreisen an. 2009 konnte er bereits 155 solcher Aufträge abwickeln.

Der Betrieb be schäftigt durchschnittlich zehn bis zwölf Angestellte, viele sind langjährige Mitarbeiter. Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG, hob in seiner Laudatio „die zukunfts- und bedarfsorientierte unternehmerische Ausrichtung“ des Gründers hervor.

Der 3. Platz: „Handwerk mit Stil“

Dritter Sieger ist der Maler- und Lackierermeister Thomas Rodens mit seinem Betrieb „Handwerk mit Stil“ in Stuttgart, er erhält 2.000 Euro Preisgeld.

Mit nur 25 Jahren machte Thomas Rodens vor zwei Jahren als einer der jüngsten Malermeister den Schritt in die Selbstständigkeit und das gleich mit einem ungewöhnlichen Konzept: Qualitativ hochwertige Komplettlösungen aus einer Hand rund um Gestaltung, Renovierung und Sanierung stehen dabei im Vordergrund.

Kombiniert werden diese mit dem Dienst­leistungsversprechen „Handwerk in time“, das absolute Termintreue garantiert. Ebenso erfolgreich führte Rodens ergänzende Angebote wie „Handwerk im Urlaub“ oder „Handwerk öko-logisch“ ein, mit denen er auf spezifische Kundenwünsche eingeht und dafür entsprechende Spezialisten-Teams zusammenstellt.

Derzeit beschäftigt Rodens neun Mitarbeiter und hat im Januar zusätzlich einen bestehenden Malerbetrieb über­nommen. Für Laudator Holger Externbrink war der „unbedingte Leistungswille, die Inno­vationsfähigkeit und der Qualitätsanspruch an die eigene Arbeit“ das herausragende Merkmal dieses Preisträgers.

Wie Erfolgsgeschichten möglich werden

Für Alexander Holzmann, den Verleger des „handwerk magazin“, ist „der Wettbewerb für das Handwerk die ideale Plattform, um in der Öffentlichkeit zu zeigen, wie mit Inno­vationen und Kundenorientierung Erfolgsgeschichten immer wieder möglich sind“.

Die Experten-Jury des diesjährigen Wettbewerbs „Top-Gründer im Handwerk“ bestand aus:

  • Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks,
  • Franz Falk, Geschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart,
  • Carsten Röttgers, Vorsitzender des Bundesverbandes der Handwerksjunioren,
  • Dieter Münch, Leiter Marke­ting/Werbung der Adolf Würth GmbH & Co. KG,
  • Joachim Krumm, Direktor der Signal Iduna Gruppe,
  • Holger Externbrink „handwerk magazin“-Chefredakteur .

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pandomo

Handwerk mit Stil

Ich bin erschüttert über die Preisvergabe an Thomas Rodens, Firma Handwerk mit Stil.
Diese Firma hat im August 2010 begonnen meine Badezimmerwände mit Kalkputz zu bearbeiten, im Bad einen Pandomo Loft Boden einzubringen, sowie eine einzelne Wand mit dekorativem Lesando Lehmputz zu bearbeiten.
Was gelang war der Kalkputz an den Wänden!
Die Lehmputzwand wurde 3 Mal gemacht und misslang auch ganze 3 Mal. Übrig ist ein unansehnliches Etwas, was ich noch nicht einmal weiter bearbeiten kann, da die Oberfläche mit Wachs versehen ist.
Desweiteren ließ Herr Rodens 6 (sechs) Pandomo Loft Fußböden im Bad spachteln. Alle misslangen: völlig falsche Farbtöne, fleckige Verarbeitung und auch teilweise Oberflächen, die von einem Azubi im ersten Monat stammen könnten.
Der letzte misslungene Boden wurde im Dezember 2010 gemacht. Seitdem reagiert Herr Rodens auf kein Schreiben von mir, hält keine Fristen ein und spielt "Toter Mann".Er geht nicht ans Telefon,ruft nicht zurück und sein Büro ist nie besetzt.
Das Fatale ist, dass ich eine hohe Vorauszahlung geleistet habe. Diese Leistung hat Herr Rodens nicht gebracht.Mein Badezimmer ist völlig unfertig und dass seit letztem August.
Stil ist etwas anderes. Was Firma Rodens aufweist ist schlechter Stil, Betrug und respektloses Verhalten.
Ich bin nicht die einzige Kundin, die Ärger wegen schlechter Arbeit und schon erhaltenem Geld für nicht geleistet Arbeit mit dieser Firma hat.
Ich kann allen nur raten: Finger weg von dieser Firma!