Wirtschaft -

Gutachten: Schiedsrichter des Handwerks

Die rund 6000 Sachverständigen im Handwerk unterstützen mit Gutachten Gerichte und helfen bei Streitfällen. Für Handwerker ist das ein attraktives Zusatzgeschäft und ein Imagefaktor.

Themenseite: Sachverständige im Handwerk

Sie sind Streitschlichter und unterstützen die Gerichte bei der Rechtsfindung, sie überprüfen handwerkliche Arbeiten und vertreten Kunden und Kollegen, sie erstellen Gutachten über Leistungen, Waren und Preise oder Werte von Gegenständen.

Kurz: Sie sind gefragte Fachleute und Profis, wenn eine zweite, unabhängige Meinung im Handwerk benötigt wird. Die Rede ist von Sachverständigen im Handwerk.

Zurzeit gibt es in Deutschland rund 6000 öffentlich durch die Handwerkskammern bestellte und vereidigte Sachverständige. Zwei davon sind Hans-Joachim Rolof und Peter Buschmann aus Koblenz beziehungsweise Mönchengladbach. Beide sind seit vielen Jahren als Sachverständige im Handwerk tätig – und können viel über die Vorzüge ihrer Arbeit berichten. Sie kennen aber auch die Fallstricke und die Auswirkungen auf die originäre Tätigkeit als selbständige Handwerksmeister.

„Als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige sind wir in vielen Bereichen unterwegs“, sagt der Diplomingenieur, Maler- und Lackierermeister und staatlich geprüfte Bodenleger Hans-Joachim Rolof, der gemeinsam mit seiner Kollegin Annette Gottfried seit mehr als 20 Jahren das iba-Institut mit Hauptstandort Koblenz führt und sich damit auf die Begutachtung und Bewertung von Beschichtungen, Bodenbelägen und Anstrichen spezialisiert hat. „Die beiden Hauptaufgaben sind die Erstellung von Gutachten für Gerichte sowie die Beratung und Unterstützung zur außergerichtlichen Einigung im Privatbereich“, erklärt Rolof.

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