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Gesetzliche Krankenversicherung: Was sich 2015 ändert

In der gesetzlichen Krankenversicherung sind Beiträge kalkulierbar, aber nicht in allen Kassen gleich. Auch hier lohnt sich der Vergleich.

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Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze steigt 2015 von 4050 Euro im Vorjahr auf 4125 Euro im Monat.

Beitragssatz

Gleichzeitig sinkt der Beitragssatz von 15,5 auf 14,6 Prozent und der Arbeitgeberanteil wird jetzt auf 7,3 Prozent festgeschrieben. Der bisherige Sonderbeitrag für Arbeitnehmer von 0,9 Prozent entfällt damit.

Zusatzbeiträge

Die bislang erhobenen pauschalen Zusatzbeiträge wurden ebenfalls abgeschafft. Stattdessen dürfen die Kassen jetzt jedoch einkommensabhängige Zusatzbeiträge erheben. Damit kann sich ein Kassenwechsel nach Expertenmeinung für die Versicherten durchaus wieder lohnen – allerdings ist derzeit noch nicht absehbar, wie sich die einzelnen Beiträge in den gesetzlichen Kassen entwickeln werden.

Tipp: Einen Überblick über den derzeitigen Stand der gesetzlichen Krankenversicherungen und ihrer Zusatzbeiträge gibt es unter gkv-zusatzbeitraege.de. Die Zusatzbeiträge werden gleichermaßen von Pflichtversicherten wie von freiwillig Versicherten erhoben.

Spezielle Personengruppen

Für einige Personenkreise, wie Azubis (bis 325 Euro), Frauen im Mutterschutz, Geringverdiener und Bezieher von Arbeitslosengeld II, gilt der einkommensabhängige Zusatzbetrag nicht. Sie zahlen 0,9 Prozent.

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