mehr Steuern -

Eichels Veto Gegen höhere Ist-Besteuerung

Die Forderung von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement und der Verbände, kleinere Unternehmen künftig generell bis zur Umsatzschwelle von 750.000 Euro durch die Ist-Umsatzbesteuerung zu entlasten, ist zunächst am Veto von Finanzminister Hans Eichel gescheitert.

In der vom Bundeskabinett genehmigten Liste zum Bürokratieabbau ist lediglich vorgesehen, die bereits bestehende Ist-Besteuerung von 500.000 Euro in den neuen Ländern über 2004 hinaus zu verlängern. In den alten Bundesländern soll es offenbar bei der bisherigen Umsatzschwelle von 125.000 Euro bleiben. ZDH-Präsident Dieter Philipp und Jürgen Pinne, Präsident des Deutschen Steuerberaterverbands, hatten zuvor sogar gefordert, dass künftig alle Betriebe in Deutschland bis zu zwei Millionen Euro Umsatz im Jahr die in Rechnung gestellte Umsatzsteuer erst nach Zahlungseingang abführen müssen. Dies sollte die Liquidität der Unternehmen weitaus stärker als bisher erhöhen.

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