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Gebäudeversicherung: Sturmschäden versichern

Das Orkantief „Xaver“ hat in Deutschland viele Sachschäden verursacht. Die übliche Wohngebäudeversicherung deckt alle Sturmschäden am Gebäude ab. Sie schließt ebenfalls Feuer-, Leitungswasser- und Hagelschäden mit ein. Auch Folgeschäden sind mitversichert – wenn zum Beispiel durch ein abgedecktes Dach Regenwasser ins Haus eindringt und Wände, Decken oder Böden beschädigt.

Die Versicherung übernimmt die Kosten, die für den Handwerker entstehen, um das Haus oder das Betriebsgebäude nach einem Sturm wieder in Stand zu setzen. Die Höhe der Versicherungsbeiträge richtet sich nach der Region, in der man wohnt oder arbeitet. Deutschland ist dabei in Gefahrenzonen aufgeteilt: In Gebieten, in denen es häufiger stürmt, ist es deutlich teurer, sich gegen Sturmschäden zu versichern.

Tipp: Experten raten, Schäden so schnell wie möglich der Versicherung zu melden. Um Folgeschäden zu vermeiden, sind notwendige Reparaturen zwar erlaubt, bevor der Gutachter der Versicherung da war, aber vor der Reparatur sollte man Fotos von der Schadensstelle machen.

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