Meinung -

Frauen im Handwerk sind erste Wahl

Der Frauenanteil im Handwerk steigt und das ist gut so: Das ist eine positive Entwicklung für die gesamte Branche.

Themenseite: Wettbewerb: Unternehmerfrau im Handwerk

Wir schreiben das nicht, weil wir Frauen sind, sondern weil unsere ­Recherchen für das aktuelle Titelthema dieser Ausgabe gezeigt haben, dass Frauen Handwerksbetrieben wirklich guttun. ­Unternehmerinnen, Nachfolgerinnen und Unternehmerfrauen brechen eingefahrene Strukturen in den Handwerksbetrieben auf, setzen ihre eigenen Vorstellungen von Führungsstil, ­Unternehmenskultur und Organisation um und verändern so diesen Wirtschaftsbereich von innen: mit Teamgeist, Mut zur Transparenz und mehr Work-Life-Balance – für die Chefin und die Mitarbeiter.

Heute bekommen Töchter, Enkelinnen oder angestellte Gesellinnen und Meisterinnen erst dann eine Chance, sich in der Unternehmensführung zu beweisen, wenn der männliche Nachfolger nicht zur Verfügung steht. Sozusagen als zweite Wahl. Aufgrund von Fachkräfte- und Nachwuchsmangel wird sich das bald zwangsläufig ändern. Denn das Handwerk – wie andere Wirtschaftszweige auch – ist zwingend auf das Poten-
zial von gut ausgebildeten Frauen angewiesen.

Die Männer-Domäne Handwerk sollte diese Chance schnell nutzen, sonst werden andere Branchen den Wettbewerb um die Leistungsträgerinnen von morgen gewinnen.

Unternehmerfrau 2015. Passend zum Titelthema schreibt handwerk magazin wieder den Wettbewerb „Unternehmerfrau im Handwerk“ aus. Und 2015 feiern wir Jubiläum: Bereits zum 25. Mal suchen wir starke Preisträgerinnen – Unternehmerinnen und Unternehmerfrauen. Zeigen Sie, was in Ihnen steckt, und bewerben Sie sich!

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