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Förderkredite: 175 Millionen Euro für Handwerker in Bayern

Die LfA Förderbank Bayern hat Handwerksbetrieben im ersten Halbjahr 2014 rund 175 Millionen Euro an zinsgünstigen Krediten zugesagt. Die Mittel gingen an über 800 kleine und mittlere Unternehmen, die damit Investitionen in Höhe von rund 245 Millionen Euro verwirklichen konnten – im Durchschnitt investiert jeder geförderte Betrieb rund 300.000 Euro in seine Zukunft.

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Die aktuelle Förderung fließt nach Aussage der LfA Förderbank in moderne IT, neue Maschinen und Erweiterungen der Handwerksbetriebe.

„Handwerksbetriebe müssen investieren, um sich zum Beispiel für die Digitalisierung und den internationalen Wettbewerb fit zu machen. Mit Hilfe der staatlichen Förderung konnten die Firmen 16.000 Arbeitsplätze sichern und 560 neue Jobs schaffen“, erklärte Bayerns Wirtschaftsministerin und LfA-Verwaltungsratsvorsitzende Ilse Aigner.

Betriebe investierten rund 1,4 Milliarden Euro

Allein im ersten Halbjahr investierten die Handwerksbetriebe in Bayern insgesamt 1,38 Milliarden Euro in ihre Zukunft. „Mehr als jeder sechste Euro, den bayerische Handwerker in ihre Betriebe investieren, ist mit einem Förderkredit finanziert. Die Unternehmen nutzten das Geld meist für Modernisierungen, Erweiterungen und Energieeffizienzmaßnahmen. Das
Handwerk handelt somit nachhaltig“, kommentierte LfA-Vizechef Thies Claussen die aktuellen Zahlen.

Die LfA ist die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese auch ausgereicht.

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