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Die Woche in den Sozialen Medien: KW 02 Fliesenleger möchte nicht für Ingenieure arbeiten

Diese Woche bei #handwerkweekly: Der Ausschluss-Vermerk eines Fliesenlegermeisters sorgt für Aufregung. Blog-Lesetipps fürs neue Jahr bei den Malermeistern. Neujahrs-Pfusch am Bau. Ein Konditor wagt den Neuanfang. Und ein Kommentar des Handwerkspräsidenten tritt eine neue Debatte um die Meisterpflicht los.

Themenseiten: TS Social Media Monitoring und TS Social Media

Michael Schmiedl

Fliesen legen

Auf besonders schwierige Kunden will Fliesenlegermeister Michael Schmiedl verzichten. Deshalb stellte er in einem Ausschlussvermerk auf seiner Internetseite klar: Ingenieure von Audi und Siemens bedient er als Kunden nicht. Die Begründung: "Sie wissen alles besser und bezahlen schlecht." So erklärte der Handwerksmeister aus Riedenburg seine Entscheidung gegenüber dem Donaukurier. Auch in unserer "handwerk magazin"-Gruppe auf facebook wurde der Artikel geteilt und ernetete innerhalb kurzer Zeit zwölf Likes und 20 Kommentare. Sein Statement wird heiß diskutiert.

Ob andere Handwerker die Ausschlussklausel genauso gut finden wie der Fliesenlegermeister, erfahren Sie hier.

Maler Heyse

Maler Heyse

Damit es Handwerkern nicht langweilig wird, versorgt Malermeister Matthias Schultze die Leser seines Blogs mein-maler.de mit Lesetipps für den Start ins neue Jahr: Der Maler, der durch fleißiges Social-Media-Marketing und Networking das Handwerker-Netzwerk "Mein Maler2 auch 2019 weiter ausbauen will, empfiehlt unter anderem Blogs von meinungsstarken  Handwerks-Experten wie Michael Hoffschroer und Jörg Mosler sowie von bloggenden Handwerkern aus anderen Gewerken wie Fleischermeister Ludger Freese mit seinem Blog „Essen kommen!“. Wir finden: Eine schöne Zusammenstellung von Handwerks-Blogs, die nicht nur für die Mitglieder der Maler-Netzwerks interessant sein dürfte!

Mehr Lesetipps vom Social-Media-Malermeister gibt´s hier.

Tim Schwengel

Tim Schwengel die Nascherei

Goodbye, my love! Pünktlich zum Jahreswechsel verkündet Konditormeister Tim Schwengel via Facebook-Post, dass er im neuen Jahr seine „Nascherei“ im nordrhein-westfälischen Minden verlässt, um eine Stelle in Augsburg anzutreten. Der Juniorchef einer Familien-Konditorei hatte in den vergangenen vier Jahren eine Niederlassung mit neuem Konzept und aktivem Social-Media-Marketing erfolgreich zur „Nascherei“ umgebaut und damit viele neue Kunden und Fans gewonnen. „Ich weiß, es kommt für viele völlig überraschend, aber so ist es gut“, versichert der 30-Jährige via Facebook. „Es waren 4 aufregende, anstrengende, erfolgreiche, emotionale Jahre!“ Schwengels Abschieds-Post sammelte in kurzer Zeit rund 140 Reaktionen und mehr als 60 Kommentare. Viele Gäste der Nascherei reagieren überrascht und geschockt, wünschen dem jungen Konditormeister aber dann doch alles Gute für den Neustart. Sogar die Lokalzeitung berichtete noch an Silvester umgehend über Schwengels Entscheidung, die Stadt zu verlassen.

Ob Schwengel auch in seinem neuen Job bei der Chocolaterie Müller in Königsbrunn bei Augsburg bei Facebook, Instagram und Co aktiv bleiben wird? Alles Gute und viel Erfolg in jedem Fall auch von uns.

Neugierig, wie es derweil in der Nascherei weitergeht? Hier entlang.

Meisterpflicht

ZDH-Präsident Wollseifer

Brauchen wir eine Rückkehr zur Meisterpflicht? Die Debatte über die umstrittene Abschaffung der Meisterpflicht in einigen Gewerken kommt zum Jahresanfang plötzlich wieder in Fahrt. Unter anderem die Tageszeitung FAZ, die Wirtschaftszeitung Handelsblatt, das Magazin Der Spiegel und viele regionale Medien greifen die Forderung von Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer gegenüber der Nachrichtenagentur dpa auf, die Meisterpflicht wieder einzuführen. In den Kommentarspalten bei Facebook und bei Twitter geht es seither wieder einmal hoch her: Gegner und Fans der Meisterpflicht hauen sich die altbekannten Argumente um die Ohren. Ob sich im neuen Jahr wirklich etwas ändern und die 2018 gegründete Arbeitsgruppe der Regierungskoalition aktiv werden wird? Wir sind gespannt.

Wenn sich etwas tut, erfahren Sie es natürlich bei: www.handwerk-magazin.de

Hafner Bau

Hafner Bau Pfusch am Bau Neujahrsvorsätze

Immer diese Kollegen mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr… Stephan Herrler vom Bauunternehmen Hafner Bau aus Kinding bei Ingolstadt teilt ein Video der Handwerks-Spaßvögel von Pfusch am Bau, das zeigt, wie ein Bauarbeiter die Laufkette eines Baggers als Laufband für ein vermeintliches Fitness-Workout nutzt. Damit sorgt das Bauunternehmen für einen Hingucker und ein Schmunzeln bei Besuchern seiner Facebook-Seite – am Neujahrstag sammelte der Post gleich elf Likes und wurde einmal geteilt. Herrler will mit dem Post auf eine aktuelle Stellenanzeige im Unternehmen hinweisen: „Wir stellen ein: Baggerfahrer m/w, inkl. Nutzung des Fitnessbereiches 😃“. Ob der Post Fachkräfte tatsächlich zu einer Bewerbung motivieren kann? Gutes Timing beweist das Bauunternehmen auf jeden Fall mit seinem humorvollen Post: Zum Jahresanfang haben meist besonders viele Menschen den Vorsatz, sich einen neuen Job zu suchen, bei dem die Arbeit mehr Spaß machen soll.

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