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Finanzierung: Wie Handwerker Kredite richtig absichern

Ob Gründung, Investition oder Betriebsmittelfinanzierung – fehlen Unternehmern, Nachfolgern oder Gründern Sicherheiten, helfen Fördermittel wie Bürgschaften. Wie dieser Weg funktioniert.

Marcus Geldner ist kein Mann, der irgendetwas dem Zufall überlässt. Das war schon vor fünf Jahren so, als sich der Möbeltischler nach siebenjähriger Gesellenzeit selbständig machte. Den entscheidenden Schritt unternahm er erst, nachdem er sich in verschiedenen Werkstätten mit unterschiedlichen Aspekten seines Handwerks vertraut gemacht hatte – und genau wusste, wie er es „definitiv nicht machen will“, so der Unternehmer. Das war erst recht so, als er sich 2012 entschloss, die lang geplante Werkstatthalle zu bauen. Schon einige Jahre vorher, erzählt der 31-Jährige, habe er begonnen, sich mit dem Thema Finanzierung auseinanderzusetzen. Er führte erste Gespräche mit Experten und informierte sich umfassend. Dabei war ihm schnell klar, dass sein eigenes Kapital für die benötigte Summe „im siebenstelligen Bereich“ nicht ausreichen würde, ihm aber gleichzeitig für notwendige Kredite Sicherheiten fehlten.

Rückendeckung bei der Hausbank

Was er brauchte, waren Bürgen – doch seine Eltern, die in anderen Branchen tätig sind, wollte er damit nicht belasten. Umso glücklicher war er, als ihn seine Hausbank auf die rettende Lösung stieß: eine Ausfallbürgschaft über die regionale Bürgschaftsbank. „Mir war sofort klar, dass das die sinnvollste Lösung ist.“

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