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Fiat Professional: Nachfolgemodelle bei Transporter und Stadtlieferwagen

Fiat Professional, die Nutzfahrzeugabteilung des italienischen Herstellers, lässt dem in diesem Jahr eingestellten Kompaktransporter Scudo den Talento folgen. Auch dieser Neuzugang ist das Produkt einer Kooperation – diesmal mit der Renault/Nissan/Opel-Allianz.

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Fiat Talento – Vierter im Quartett

Der italienische Hersteller hat im Juni diesen Jahres den neuen Kompakt-Transporter Talento vorgestellt. Der je nach Ausführung zwischen 4,99 und 5,40 m lange sowie 1,97 und 2,49 m hohe Kastenwagen soll die Lücke zwischen dem handlichen Stadtlieferwagen Doblò Cargo und dem Ducato schließen. Er ist damit der offizielle Nachfolger des in diesem Jahr eingestellten Scudo. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger wurde der Talento allerdings wieder nicht komplett vom italienischen Hersteller selbst entwickelt: Für diesen Neuzugang tat sich Fiat erneut mit einem französischen Konzern zusammen – allerdings mit Renault statt der PSA-Gruppe.

Der Talento nutzt also die technische Plattform des 2014 in der zweiten Generation lancierten Trafic sowie seiner Zwillingsmodelle Nissan NV 300 sowie Opel Vivaro – und macht aus dem Trio nun ein Quartett. Auch die Karosserie mit beidseitigen Schiebetüren ist im Wesentlichen mit den französisch-japanisch-deutschen Drillingen identisch, wogegen die Front mit einem breiten Kühlergrill und dem Markenlogo ein typisches Fiat-Gesicht zeigt.

Als Motorisierung kommt ein 1,6-Liter-Vierzylinder-Common-Rail-Diesel in drei Leistungsstufen zum Einsatz: Mit Single-Turbo leistet das Aggregat 70 kW/95 PS bzw. 88 kW/120 PS, die beiden Twin-Turbo-Varianten generieren 92 kW/125 bzw. 107 kW/145 PS. Die Preisliste beginnt bei 23.430 Euro (exkl. MwSt.) für den Ein-Tonner-Kastenwagen mit dem Basismotor.

Fiat Fiorino – Das praktische Stadtwiesel

Neu in der Nutzfahrzeugpalette des italienischen Herstellers ist auch die sechste Generation des kleinen Stadtlieferwagens Fiorino. Der mit 3.957 mm Länge, 1,72 m Höhe und knapp 172 cm Breite handliche Kastenwagen fasst 2,8 Kubikmeter und verkraftet 660 kg Zuladung. Als Motoren kommen zwei 1,3-Liter-Turbodiesel mit 59 kW/80 PS und 70 kW/90 PS sowie ein 1,4-Liter-Benziner mit 57 kW/77 PS zum Einsatz, die alle die Abgasnorm Euro 6 erfüllen. Als Alternative steht außerdem ein 51 kW/70 PS starkes 1,4-l-Erdgas-Triebwerk zur Wahl. Die Preisleiter beginnt bei 11.000 Euro.

Fiat Ducato Euro 6 – Saubere Sache

„Harnstoff, nein Danke!“ sagte Fiat bei der Lancierung der aktuellen Euro 6-Motorengeneration für die Nutzfahrzeugvarianten des Fiat Ducato und grenzt sich damit gegen die PSA-Aggregate in den Schwestermodellen von Citroën (Jumper) und Peugeot (Boxer) ab. Die Italiener reinigen die Abgase ihrer 2,0- und 2,3-Liter-Multijet-Aggregate mittels einer „NSC“ genannten, dem Turbolader vorgeschalteten Kombination aus Abgasrückführung und Abgaskühlung.

Die Leistungsdaten bleiben gegenüber den bislang bekannten Motoren allerdings weitestgehend identisch: Der Euro 6-Diesel leistet zwischen 85 kW/115 PS und 132 kW/180 PS und ist nurmehr ausschließlich mit einem Sechsgang-Getriebe zu haben, ein automatisiertes Schaltgetriebe steht ab dem 2,3-Liter-Triebwerk zur Wahl.

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