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Express-Absenkung der Einspeisevergütung sorgt für Kritik

…viele Betriebe die Energiepolitik der Bundesregierung als wenig planungssicher wahrnehmen. Erst Anfang des Jahres war die Solarstromförderung bereits gestutzt worden – mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Von der erneuten, kurzfristig anberaumten Absenkung der Einspeisevergütung fühlen sich die Handwerker nun überrumpelt. „Seitens der Bundesregierung eine langfristige Energiepolitik zu propagieren, aber tagespolitische Aktionen zu vollziehen, spricht nicht für eine glaubwürdige Politik“, erklärt Josef Katzer, Präsident der Handwerkskammer Hamburg, zur geplanten Kürzung der Solarförderung.

Weitere Überraschungen möglich

Auch in Zukunft wird die Branche mit kurzfristigen Initiativen zur Absenkung der Einspeisevergütung rechnen müssen. Die Bundesregierung will die Zahl derjenigen klein halten, die sich kurz vor einem Fördereinschnitt noch die günstigeren Konditionen sichern wollen. Daher dürften auch in Zukunft Einschnitte eher kurzfristig kommuniziert werden.

Leitlinie der Politik ist es, den Zubau von Photovoltaikanlagen und die Kosten der Energie zu begrenzen. Langfristig soll die Technologie ohne finanzielle Unterstützung auskommen. Die Förderung steht in der Kritik, weil die Solarenergie einen Großteil der Gelder für erneuerbare Energien verschlingt, aber nur einen Bruchteil der Energie produziert.

Einen Solarrechner von Sovello, mit dem Sie ausrechnen können, wann sich eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Firmendach lohnt, finden Sie hier.

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