Erholungbeihilfe für Mitarbeiter

Hat ein Mitarbeiter dringend einen Erholungsurlaub nötig, ihm fehlt aber das nötige Kleingeld dazu? Kein Problem: Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern Erholungsbeihilfen zuwenden und die Lohnsteuer dafür pauschal mit 25 Prozent übernehmen.

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  • Die Oberfinanzdirektion Magdeburg wies in einer Verfügung darauf hin, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind, damit der Arbeitgeber die Lohnsteuer für solche Erholungsbeihilfen pauschal mit 25 Prozent übernehmen kann (Az. S 2371 – 4 – St 225, S 2371 – 3 – St 225).
  • Die wichtigsten Punkte:
  • Die Erholungsbeihilfen dürfen im Kalenderjahr für den Arbeitnehmer 156 Euro, für dessen Ehegatten 104 Euro und für jedes seiner Kinder 52 Euro nicht übersteigen.
  • Es muss sichergestellt sein, dass die Beihilfen zu Erholungszwecken verwendet werden. Zahlt der Arbeitgeber direkt an die Erholungseinrichtung, ist dieser Nachweis erbracht. Tipp: Wird die Erholungsbeihilfe an den Arbeitnehmer überwiesen, besteht die Gefahr, dass das Finanzamt die Pauschalsteuer ablehnt. Bei einer Überweisung des Geldes an den Arbeitnehmer innerhalb von drei Monaten vor oder nach der Erholungsmaßnahme und dem Nachweis des Erholungszwecks, erkennt der Fiskus die pauschalbesteuerte Beihilfe jedoch an.
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