Förderung: Energiewende erfordert Ergebnisse

Die „Mittelstandsinitiative Energiewende“ will den Betrieben helfen, Energie zu sparen und effizienter zu produzieren. handwerk magazin fragte die Verantwortlichen nach Ergebnissen.

Martin Wimmer ist nicht gut auf die Energiewende zu sprechen. Als Inhaber einer Privatbäckerei, die mit über 40 Filialen in München vertreten ist, gehört sein Handwerksunternehmen zu den energieintensiven Betrieben. Sein Stromverbrauch – getrieben durch die Erneuerbare-Energien-Umlage – lässt die Betriebskosten drastisch ansteigen. Das lastet der Bäckermeister vor allem den Politikern an.

Dass die Energiewende nicht umsonst zu haben ist, war klar. Ziel des gesamtgesellschaftlichen Großprojektes nach der nuklearen Katastrophe in Fukushima war es aber nicht, die Unternehmer und Verbraucher über Gebühr zu belasten, sondern energieeffiziente Bau- und Arbeitsprozesse zu unterstützen. Und hier sieht es bislang mau aus. Konkrete Beratung und Informationen wie diese Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden können, sind bei vielen Handwerksunternehmen aber noch nicht angekommen. Das soll sich seit Jahresanfang ändern. Politik und Wirtschaft haben die „ Mittelstandsinitiative Energiewende“ gestartet. Sie will Unternehmen beraten, wie sie Energie sparen und effizienter produzieren.

handwerk magazin hat die Verantwortlichen aus Politik und Verbänden gefragt, welche Maßnahmen seit Januar schon gestartet worden sind, wie Handwerksunternehmer konkret von der Initiaive profitieren können und welche Ziele der gemeinsame Vorstoß verfolgt.

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