Wirtschaft -

Energieeffizienz-Netzwerke: Selbsthilfe für Betriebe

Die Bundesregierung will über Netzwerke ­Unternehmen unterstützen, sich selbst Ziele zu setzen und Energie effizienter zu nutzen.

Zusammen mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft, also auch dem Zentralverband des Deutschen Handwerks, hat sie deshalb die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke gestartet. In diesen Netzwerken tauschen sich Unternehmen aus, unterstützt durch einen Energieberater, und legen konkrete Einsparziele fest. Bis 2020 sollen rund 500 solcher Zusammenschlüsse mit jeweils acht bis 15 Unternehmen entstehen.

Alle Netzwerke sollen einheitliche Mindestanforderungen erfüllen. So soll zum Beispiel in allen Unternehmen zu Beginn der Netzwerkarbeit ein Energieaudit durchgeführt werden. Außerdem soll sich jedes Netzwerkmitglied ein konkretes Einsparziel setzen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Ein jährliches Monitoring dokumentiert die Netzwerkarbeit beziehungsweise die durch sie erzielten Effizienzsteigerungen.

Jedes Netzwerk wird von einem Netzwerkträger initiiert. Das können neben den Wirtschaftsverbänden auch Kammern , Energieversorger, Kommunen oder Energieagenturen sein.

Die Bundesregierung schätzt aufgrund von Erfahrungen, dass sich durch 500 neue Netzwerke bis zu fünf Millionen Tonnen Treibhausgase vermeiden lassen. Infos gibt es bei den beteiligten Verbänden, für das Handwerk ist das der ZDH.

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