Einkommensteuern -

Elektromobilität: Steuerliche Förderung entlastet

Handwerker, die einen Elektro- oder Hybridfahrzeug nutzen, können ab sofort eine steuerliche Entlastung einstreichen. Hier die Hintergründe.

Privatnutzung: Ein Prozent Regelung günstiger

Wird das Elektro- bzw. Hybridfahrzeug auch privat genutzt, muss auch die Privatnutzung versteuert werden. Dies geschieht häufig anhand der Ein-Prozent-Regelung. Handwerker mit Elektro- bzw. Hybridfahrzeug sind dabei deutlich benachteiligt. Der Grund: Die Kosten für die Batterie eines solchen Elektromobils sind enormen und erhöhen auch den Bruttolistenpreis. Da dieser als Bemessungsgrundlage Ein-Prozent-Regelung gilt, wird auch die teurer.

Bis Ende 2013: Minderung Bruttolistenpreis

Um diesen Nachteil entgegenzuwirken darf der Bruttolistenpreis bei Elektro- bzw. Hybridfahrzeugen, die bis Ende 2013 angeschafft werden, um 500 € je kWh Batteriekapazität gemindert werden. Maximal ist die Minderung jedoch auf 10.000 € begrenzt.

Ab 2014: Reduzierung Minderungsbetrag

Um einen Anreiz zu schaffen möglichst schnell in ein Elektro- bzw. Hybridfahrzeug zu investieren, reduziert sich bei Anschaffung in 2014 der Minderungsbetrag auf 450 € je kWh Batteriekapazität. Der Höchstbetrag der Minderung reduziert sich auf 9.500 €.

In jedem darauf folgenden Jahr geht die Minderung dann schrittweise weiter. Daher gilt: Wer noch in 2013 in ein solches Fahrzeug investiert, hat bei der Ein-Prozent-Regelung den größten Steuerspareffekt.

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