ELStAM: Zwingend bis Jahresende abrufen

Nur noch bis Jahresende haben Betriebe Zeit, um von der alten Papp- zur E-Lohnsteuerkarte zu wechseln. Für Unternehmer heißt das: Spätestens mit der Abrechnung für den Dezember 2013 sollten sie die elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) erstmals abrufen.

Die Zeit drängt. Der Gesetzgeber sieht vor, dass Handwerksunternehmer ihren Betrieb bis spätestens 31. Dezember 2013 im Steuererklärungsportal elster.de registrieren und die Lohnsteuerdaten der Beschäftigten online abgleichen.

Der Arbeitgeber muss als erstes das „Organisationszertifikat“ beantragen, damit die Behörde auch weiß, wer die Daten übermittelt. Ist die Anmeldung vom Finanzamt verifiziert, kann der Betrieb seine Mitarbeiter in der ELStAM-Datenbank anmelden. Betriebe sollten für die Rückmeldung der Daten vom Finanzamt eine Wartezeit von mindestens zwei Tagen einplanen. Für das ELStAM-Verfahren selbst benötigt das Finanzamt die Steuernummer des Unternehmens, das Geburtsdatum des Mitarbeiters und dessen Steueridentifikationsnummer. Die Behörde muss für die ELStAM auch wissen, ob der Betrieb der Haupt- oder Nebenarbeitgeber ist.

Monatliche ELStaM-Pflicht

Nach erfolgreicher An- und Rückmeldung ist der Unternehmer ab diesem Zeitpunkt monatlich verpflichtet, für die Lohnabrechnung eine ELStAM-Liste abzurufen, es sei denn, er nutzt die 6-Monats-Regelung:

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