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Die neuen Gesetze und Vorschriften für 2014

Schon jetzt stehen viele Gesetzesänderungen fest, die 2014 in Kraft treten werden. Wer sich rechtzeitig darauf einstellt, kann von den Neuerungen profitieren und schützt sich vor Problemen.

Die Bilanz ist gemischt: 2014 bringt viele gesetzliche Neuerungen, aber nicht alle sind für Unternehmer die reine Freude. Zum Beispiel die Änderungen beim Online-Handel. „Das verlangt etwa die x-te Überarbeitung des Internetauftritts“, sagt der Münchner Anwalt Marc Laukemann, „viel Arbeit und ohne Expertenhilfe kaum rechtssicher zu machen.“ Andererseits entfalle der Zwang, Stornokosten zu übernehmen, „gerade für kleinere Unternehmen eine wichtige Erleichterung“. handwerk magazin stellt die wichtigsten Neuerungen vor, für Unternehmen und für den Privatbereich.

Für Unternehmen

Auswärtseinsatz: Reisekosten neu

Dienstreisen wie Arbeiten bei Kunden, Montage, Messebesuche beginnen ab 1. Januar 2014 nicht mehr an der Wohnung des Mitarbeiters, sondern im Betrieb, genauer der „ersten Tätigkeitsstätte“. Folge: Bis dorthin sind nur 30 Cent pro Kilometer der einfachen Strecke als Werbungskosten absetzbar, für Dienstreisen 30 Cent pro gefahrenem Kilometer oder die tatsächlichen Kosten. Das kann der Arbeitgeber steuerfrei ersetzen. Er wählt die „erste Tätigkeitsstätte“ aus, wenn der Mitarbeiter an mehreren Betriebsstätten arbeitet. Änderungen gibt es auch bei der Verpflegungspauschale.

Tipp: Chefs sollten es genau nehmen, denn das interessiert Lohnsteueraußenprüfer.

Online: Rücksendung zahlt Kunde

Der 13. Juni 2014 bringt für das Verbraucher-Online-Geschäft eine Erleichterung und neue Regeln. Die Erleichterung: Bei Bestellwert bis 40 Euro musste der Verkäufer bislang im Widerrufsfall die Rücksendekosten tragen. Das entfällt. Die neuen Regeln erfordern die Überprüfung von Bestellvorgängen und Kundeninfos: So müssen künftig akzeptierte Zahlungsmittel bei Bestellbeginn angegeben werden, für den Widerruf gelten EU-einheitliche Belehrungen und Formulare (siehe Themenseite online) – ein Vorteil beim Verkauf ins Ausland.

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