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Strategie Den guten Ruf wahren

Aufspüren
Über Google und Yasni können Sie Bewertungen über Ihr Unternehmen finden. Da beide Suchmaschinen jedoch nicht in geschlossene Communities hereinkommen, hilft dort nur der Trick, sich mit einem Alibi-Namen anzumelden. Ein solcher Aufwand lohnt sich jedoch nur bei einem konkreten Verdacht.

Prüfen
Nur gegen rechtswidrige Bewertungen können Sie mit Erfolg vorgehen. Nichts auszurichten ist gegen reine Meinungsäußerungen wie „schlecht“ oder „unsympathisch“. Ausnahme: Beleidigungen („Betrüger“). Das muss sich niemand gefallen lassen. Werden Fakten („unpünktlich“, „Mängel“) behauptet, klären Sie, was dran ist und welche Beweise (Zeugen, Dokumente) es dagegen gibt.

Einigen
Viele Bewertungsportale bieten bei Ärger festgelegte Verfahren. Die sind oft die schnellste und billigste Lösung, wenn dadurch die Bewertung geändert wird oder verschwindet. Allerdings können Sie damit nur eine Art Gegendarstellung erreichen, was bei wirklich schweren Angriffen zu wenig sein kann.

Streiten
Die nächste Eskalationsstufe ist die Aufforderung an den Betreiber der Seite, die Bewertung herauszunehmen. Bei Beleidigungen muss er das tun, bei unrichtigen Tatsachenbehauptungen liegt die Beweislast bei Ihnen.

Schadenersatz
Diesen erhalten Sie vom Seitenbetreiber nur, wenn er die rechtswidrige Bewertung trotz Aufforderung nicht aus dem Netz nimmt. Als Schaden kommen fast nur die Anwaltskosten in Frage, etwaige Einkommensausfälle durch die negative Mundpropaganda sind praktisch nicht nachweisbar.

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