Jahresausblick 2015 -

Das ändert sich im Februar 2015: Von Facebook bis Maut

Facebook ändert seine Nutzungsbedingungen, die Nachrüstung von Rußpartikelpartikelfiltern für Dieselfahrzeuge wird mit 260 Euro gefördert und der nächste Skiurlaub in der Schweiz wird durch die Frankenabkoppelung vom Euro nicht gerade günstiger.

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Schweiz-Vignette wird 20 Prozent teurer

Schlechte Nachrichten für Skiurlauber: Die Schweizer Behörden erhöhen den Preis für die Jahresvignette zum 1. Februar 2015 von 33 Euro auf 40 Euro. Hintergrund der Preiserhöhung ist die Entscheidung der Schweizer Notenbank, die Kopplung des Franken an den Euro aufzugeben. Ein Schweizer Franken entspricht jetzt in etwa einem Euro.

Förderung für Rußpartikelfilter ab 1. Februar 2015

Wer sein Dieselfahrzeug nachrüstet, bekommt ab 1. Februar 2015 wieder einen Zuschuss vom Staat. Gefördert werden Filternachrüstungen, die in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 eingebaut werden. Pro Fahrzeug wird ein Beitrag von 260 Euro gezahlt. Die Anträge auf die Förderung können ab Februar beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden.

Energieeffiziente Küchengeräte werden Pflicht

Haushaltsbacköfen und Dunstabzugshauben dürfen nur noch verkauft werden, wenn sie das EU-Energielabel tragen. Ab 20. Februar 2015 müssen Haushaltsbacköfen mindestens die Energieeffizienzklasse C ausweisen, ab 2016 mindestens B und ab 2019 mindestens A. Für Dunstabzugshauben gilt: Ab 2015 müssen sie die Energieeffizienzklasse F, ab 2007 mindestens E und ab 2019 mindestens D erreichen.

Kommunen können Privilegien für Elektroautos einführen

Im Februar soll das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) in Kraft treten. Ziel des Gesetzgebers ist es, zusätzliche Anreize für Elektromobilität zu schaffen. Kommunen können demnach Parkplätze an Ladesäulen für die Nutzung von Elektrofahrzeugen reservieren, kostenlose Parkplätze anbieten oder einzelne Busspuren für gekennzeichnete Fahrzeuge öffnen. Wann die ersten kommunen damit allerdings genau starten, steht noch nicht fest.

Facebook ändert Nutzungsbedingungen

Bereits seit Freitag, 30. Januar 2015, gelten die neuen Nutzungsbedingungen von Facebook. Wer das soziale Netzwerk weiterhin nutzt, stimmt den Richtlinien automatisch zu. Die Plattform möchte in Zukunft Nutzerdaten noch gründlicher auswerten, z.B. auf welchen Seiten die Nutzer außerhalb von Facebook surfen. Mit diesen Daten und der Auswertung von Standortinformationen soll Werbung noch gezielter auf die User zugeschnitten werden. Kritik kommt von Datenschützern und Politikern. Widersprechen können die Nutzer den neuen Richtlinien nicht. Experten raten, in den Privatsphäre-Einstellungen die Auswertung der persönlichen Daten zu Werbezwecken so weit wie möglich zu begrenzen.

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