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Serie „Start-ups fürs Handwerk“ Crafty: Leistungen ausführen statt „nur“ vermitteln

Das Ziel ist ehrgeizig: mit Crafty wollen Christane Wolff und Jens Zabel zukünftig der beste Handwerkerservice in Europa werden. Im Unterschied zu Myhammer & Co. möchten die PR-Expertin und der Handwerksmeister mit BWL-Diplom zu 80 Prozent mit eigenen Leuten arbeiten, um Qualität und Nachhaltigkeit zu sichern.

Themenseiten: TS Geschäftsideen und TS Start-up

„Mit Crafty“, so Gründerin Christiane Wolff in München, „möchten wir das Handwerk nicht neu erfinden, aber viele Dinge anders machen – und diese wunderbare und spannende Branche mehr sexy, nachhaltig und innovativ gestalten. Für den Handwerker und den Kunden“.

Geschäftsidee/Alleinstellungsmerkmal

Der Kunde soll bei Crafty alle Handwerksleistungen unter einem Dach bekommen – aber eben nicht durch Subunternehmer, sondern zukünftig zu 80 Prozent durch eigene Mitarbeiter. Und das an allen großen Standorten in Deutschland.

Die Handwerker werden bei Crafty übertariflich entlohnt, sollen zukünftig weiter- und fortgebildet werden und aufgrund des Wachstums von Crafty auch besonders gute Karrierechancen erhalten.

Darüber hinaus investiert die Crafty Holding in innovative und nachhaltige Start-ups, die die Crafty-Gründer nicht nur finanziell und persönlich begleiten, sondern auch in das Geschäftsmodell einbinden wollen.

Wie läuft die Auftragsabwicklung für den Kunden?

Der Kunde ruft bei Crafty an oder sendet eine Mail. Im Anschluss an das Telefonat kommt in der Regel der technische Koordinator vor Ort zum Kunden und das Projekt wird besprochen. Im Anschluss gibt es einen sogenannten Erhaltungsplan – denn Crafty will so nachhaltig wie möglich sein. Wenn sich der Kunde für Crafty entscheidet gibt es dann den Termin mit den Handwerkern – und das zeitnah. Zum Schluss nimmt der technische Koordinator das Ergebnis gemeinsam mit dem Kunden ab.

Von wem werden die Aufträge ausgeführt?

Aktuell hat Crafty an den Standorten München und Berlin gute Partnerunternehmen, die die Arbeiten durchführen. Schritt für Schritt soll ein eigener Personalstamm aufgebaut werden, um schnellstmöglich auf eine Quote von etwa 80 Prozent eigene Mitarbeiter und 20 Prozent Fremdfirmen zu kommen.

Wie will Crafty an Fachkräfte kommen?

Hier sehen die Crafty-Gründer drei Wege: Erstens natürlich Handwerker, die sich für das Crafty Modell interessieren, und die entsprechend dem Crafty Modell entlohnt und weitergebildet werden. Zweitens Handwerksunternehmen, die Crafty aufgrund mangelnder Nachfolge übernehmen und damit vor der Schließung bewahren kann. Und drittens möchte Crafty in Zukunft natürlich auch selber ausbilden!

Wo soll Crafty in zehn Jahren stehen?

In zehn Jahren steht das Crafty Modell nicht nur in der DACH-Region, sondern auch als Franchise-System in Europa.

Was sind die Ziele für 2019?

In München und Berlin ist Crafty bereits mit eigenen Handwerkern gut aufgestellt, das Ruhrgebiet, Frankfurt, Hamburg, Köln und Stuttgart sind am Start.

Kontakt

Christiane Wolff
Geschäftsführerin Crafty GmbH
Herzogspitalstrasse 24
80331 München

Telefon: 089 – 59 999 761
Mail: christiane.wolff@crafty.de

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