Wirtschaft -

„Clustern“ im Handwerk: Warum Netzwerken Sinn macht

Handwerker „clustern“ zu wenig. Unternehmer aus Baden-Württemberg haben ein Veranstaltungskonzept erarbeitet und präsentiert, das die Handwerker motivieren will, Netzwerke zu bilden. Wie man richtig clustert und von Netzwerken profitiert.

Themenseite: Cluster

Das Handwerk soll mehr clustern und von neuen Netzwerken über den eigenen Tellerrand hinaus gewinnbringend profitieren. Das fordert der Baden-Württembergische Handwerkstag, der hierfür ein Veranstaltungskonzept entwickelt hat. Im Kern geht es um die Vernetzung von Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Wirtschaftsorganisationen mit dem Handwerk.

Handwerksunternehmer, die sich in eine Clusterinitiative einbringen, sind automatisch mit den neuesten Forschungsentwicklungen aus der Wissenschaft und Industrie vernetzt. Das Veranstaltungskonzept präsentierten die Teilnehmer auf dem Unternehmerabend zu „Technologietrends in der Energiespeichertechnik“.

Handwerksbetriebe profitieren vom Clustern

Die Handwerksunternehmer haben gemeinsam mit der Wissenschaft die „Potenziale für eine verstärkte Zusammenarbeit von Handwerksbetrieben“ diskutiert. Stefan Schütze, Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik beim Baden-Württembergischen Handwerkstag, machte deutlich, „dass Cluster für kleine Handwerksbetriebe eine Möglichkeit sein kann, um Größennachteile abzubauen“. Cluster würden demnach „beispielsweise zentral Aktionen wie Messeauftritte oder Unternehmerreisen organisieren, für die es einem Kleinbetrieb an Ressourcen oder Zeit mangelt“, so Schütze  weiter.

Seite 2: Warum clustern?

Seite 3: So gehen Sie vor, wenn Sie clustern wollen

© handwerk-magazin.de 2020 - Alle Rechte vorbehalten
Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können.
Login

* Pflichtfelder bitte ausfüllen