Wirtschaft -

Chancen für Handwerker: Kunden wollen mehr „grüne“ Häuser

Positiver Trend für die Baugewerke: Deutschland erlebt einen „grünen“ Bauboom. Immer mehr Bauherren planen Energiesparhäuser - und finanzieren ihren Traum vom Haus mit staatlichen Fördermitteln.

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Privatleute investieren verstärkt in die eigenen vier Wände, wenn sie staatliche Förderkredite für ihr Bauvorhaben anzapfen können. Und bei den KfW-Krediten zeigt sich ein klarer Trend zu nachhaltigen Projekten.

Seit 2007 hat sich die Zahl der jährlich von der KfW geförderten energieeffizienten Wohneinheiten mehr als verdoppelt. 116.000 Immobilien wurden 2012 gefördert – ein Plus von 43 Prozent gegenüber 2011.

Nachhaltige Technologie ausgereift

Den stabilen Trend zum „grünen Bauen“ bestätigt auch die Heizungsbranche. Im vergangenen Jahr verkauften die Hersteller erstmals mehr Biomasse-Heizungen und Wärmepumpen als Öl-Kessel. Langfristig weist die EU den Weg zum Niedrigstenergiehaus: Ab 2021 sollen nur noch Neubauten genehmigt werden, deren Energiebedarf nahe null liegt. Was dann noch an Bedarf bleibt, decken erneuerbare Energien ab. Handwerker, die auch als Energieberater arbeiten und die Kunden entsprechend beraten können, sind für diesen Markt gut gerüstet.

Energie speichern

„Viele Hausbesitzer setzen jetzt schon komplett auf regenerative Strom- und Wärmequellen. Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit waren schon immer wichtige Motive beim Kauf einer Immobilie“, sagt Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. Welchen Tipp Bauhandwerker ihren Kunden dazu noch mitgeben können: Seit Mai 2013 fördert die KfW auch den Einbau von Solarbatterien mit Tilgungszuschüssen im Rahmen des Programms „Erneuerbare Energien – Speicher“.

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