Betrieb des Monats -

Schokolatier Café der Süßen Träume

Kaffeehäuser gehören nach Wien und nach Berlin. Familie Otte ­verführt seit 1928 Kuchenliebhaber und Promis aus aller Welt zum Naschen.

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Den Duft frisch aufgebrühten Kaffees in der Nase, Torten wahrer Schönheit vor Augen – nicht viele können vorbeigehen, ohne zu kosten. Sacher-, Schwarzwälder Kirsch- und Schokotorte, aber auch fruchtige Blechkuchen. Ein Besuch in den Wiener Conditorei Caffeehäusern der Familie Otte lässt einen fast glauben, in der österreichischen Hauptstadt zu sein und nicht in Berlin.

Traditionelle Handwerkskunst

Seit 1928, als Urgroßvater Adolf Otte seine erste Bäckerei am Schloss Charlottenburg eröffnete, zählen die Konditorei-Cafés der Familie zu den Kuchen-Hotspots der Hauptstadt. Das Rezept zum Erfolg: traditionelle Handwerkskunst, hohe Qualität und familiäres Atmosphäre in Café und Backstube.

Im Februar 2019 hat mit Felix Otte die vierte Generation das Familienunternehmen übernommen. Bruder Victor steigt im nächsten Jahr ein. Den Grundstein für die Wiener Conditorei Caffeehäuser legte deren Vater Manfred Otte. „Mein Vater hat ab 1965 das Unternehmen umstrukturiert – so ist es noch heute“, erzählt Felix Otte.

Familenbetrieb

Mit 130 Mitarbeitern und fünf Filialen in der Hauptstadt zählen die Wiener Conditorei Caffeehäuser zu den größeren Handwerksbetrieben ihres Gewerks. Felix Otte hat selbst keine Handwerksausbildung, sondern kommt aus dem Hotelfach und setzt gerade deshalb auf Handarbeit. Für das fachliche Wissen rund um das süße Gebäck vertraut er seinen Mitarbeitern und seinem Vater. Statt kleiner Brötchen werden in der zentralen, gläsernen Produktion in der Filiale am Roseneck von den rund 25 Konditoren heute Torten, Desserts, Petit Fours, Gebäck und Blechkuchenspezialitäten gezaubert. Die sind so lecker und verführerisch, dass sogar Kanzlerin Angela Merkel und Herbert Grönemeyer mal auf ein Stück Torte bei der Familie Otte vorbeischauen.

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