Junioren im Handwerk -

Bundesverband: Mitgliederwerbung ist Schwerpunkt

Auf dem Bundeskongress im September in Dortmund wurde ein neuer Vorstand gewählt. handwerk magazin stellt die neue Führungsspitze der Junioren des Handwerks vor.

René Fornol, der neue Bundesvorsitzende der Junioren des Handwerks, und sein Vorstandsteam mit Sven Stelzel, Christian Lehr, Christin Jurisch und Henning Kreth haben für handwerk magazin erklärt, wie sie sich die künftige Arbeit an der Spitze der Handwerksjunioren vorstellen. Hier sind ihre Antworten auf folgende zwei Fragen:

1. Wie wollen Sie in Ihrer Funktion die Junioren des Handwerks voranbringen?

2. Welche Schwerpunkte sollen die Junioren in ihrer Verbandsarbeit in nächster Zeit setzen?

Antworten René Fornol

1. Ich bin ein Netzwerker und als dieser werde ich in jeder Ebene die Interessen der Junioren des Handwerks vertreten und vermitteln. Ich werde die Funktion nutzen, um die Interessen des jungen Handwerks in der deutschen und in der europäischen Politik zu verteidigen. Das höchste Gut des Handwerks ist das duale Ausbildungssystem samt Handwerksmeister als Pflichtqualifikation.

2. Der Schwerpunkt der Junioren des Handwerks ist: junge Menschen fürs Handwerk zu begeistern. Der interne Schwerpunkt der Junioren des Handwerks liegt darauf, sich um neue Mitglieder zu bemühen, um gemeinsam auf Augenhöhe mit Politik und Fachverbänden zu arbeiten.

Antworten Sven Stelzel

1. Durch meine Erfahrung im Ortsverband Esslingen-Nürtingen als erster Vorsitzender kenne ich die Strukturen des Vereins „in der Basis“ und weiß, was sich unsere Mitglieder wünschen und wie wir für neue Mitglieder attraktiv bleiben können.

2. An erster Stelle steht für mich, dass unsere Mitglieder für sich den größtmöglichen Nutzen aus der Mitgliedschaft ziehen können und es sich lohnt bei uns Mitglied zu sein.

Gleichzeitig ist im „Wettbewerb der Vereine und Verbände“ ein weiteres Wachstum der aktiven Mitgliederzahl enorm wichtig, sowohl für uns als auch für unsere Sponsoren.

Denn nur dann kann auch die Qualität des Vereins weiter auf diesem Niveau wachsen.

Antworten Christian Lehr

1. Meine Arbeit im Vorstand soll dazu beitragen, dass wir einen aktiven und handlungsfähigen Vorstand haben, der intensiv daran arbeitet, Neumitglieder zu gewinnen und junge Menschen fürs Handwerk zu begeistern. Ich hoffe, so den Junioren des Handwerks ein Profil zu geben und den Bekanntheitsgrad zu steigern.

2. Wichtig ist für mich, dass wir intensive Gespräche mit den Landesver­bänden führen, um so weiter darüber nachzudenken, wie wir den Verband stärken können und neue Mitglieder gewinnen können.

Antworten Christin Jurisch

1. Ich möchte mich für das junge Handwerk engagieren und konstruktiv an Ideen für die Zukunft der Handwerks­junioren mitwirken. Aufgrund meiner Position im Vorstand stehe ich weniger in der Öffentlichkeit als die anderen Vorstandsmitglieder, jedoch bin ich zuversichtlich, dass ich mit meinen Ideen und Anmerkungen die Vorstandsarbeit positiv beeinflussen werde. Wie ich die Junioren voranbringen kann, kann ich heute noch nicht sagen. Allerdings werde ich mich gern den mir gestellten Aufgaben stellen, (Ich bin schließlich mit ganzem Herzen Handwerkerin und so machen wir das halt!)

2. Eines der wichtigsten Themen für die Zukunft ist natürlich die Mitgliedergewinnung und das Bekanntmachen unseres Verbandes, um uns besser in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Es gibt viele Ideen, die wir Junioren haben, und ich glaube, dass wir gemeinsam vieles davon umsetzen können.

Antworten Henning Kreth

1. Ich möchte als Vorstandsmitglied das Netzwerk der Junioren im Handwerk stärken und durch den Austausch miteinander Ziele und Interessen der Junioren vertreten.

2. Der Schwerpunkt für die Verbandsarbeit sollte in der Vernetzung und dem Austausch der Junioren im Handwerk liegen, um gemeinsame Interessen des jungen Handwerks zu vertreten.

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