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Interview mit Anja Hegenbart-Wahlen (CWS) Berufskleidung und Corporate Identity: Logo, Emblem, Brand und Co. richtig platzieren

Wer das Unternehmenslogo und seinen Mitarbeiternamen auf der Arbeitskleidung trägt, hinterlässt einen professionellen und nachhaltigen Eindruck. CWS-Expertin Anja Hegenbart-Wahlen erklärt, worauf es bei der Auswahl und dem Anbringen von Logos und Emblemen ankommt.

Topic channels: TS Berufskleidung und TS Mitarbeitermotivation

Ein persönlicher und individueller Service, der bei den Kunden im Gedächtnis bleibt und gute Chancen für eine Weiterempfehlung bietet – wer die Berufskleidung noch mit dem Firmenlogo oder branchenspezifischen Emblemen veredelt, kann von vielen Vorteilen profitieren. Anja Hegenbart-Wahlen, International Product Manager beim Fullservice-Anbieter CWS, beantwortet die wichtigen Fragen zum Einsatz von Logo & Co..

Für welche Unternehmen lohnt sich das Anbringen des Firmenemblems auf der Berufskleidung?

Anja Hegenbart-Wahlen: Mit dem Unternehmenslogo wird die Arbeitskleidung zur Werbefläche, denn die Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter wird nach außen sichtbar. Unternehmen mit Mitarbeitenden im persönlichem Kundenkontakt profitieren davon besonders, da diese den Firmenauftritt als Visitenkarte dem Kunden vor Augen halten. Die Arbeitskleidung sollte für ein gesamtheitlich professionelles Erscheinungsbild natürlich auch gepflegt sein.

Das Firmenlogo auf der Arbeitskleidung der Mitarbeiter sorgt zusätzlich dafür, dass sich Mitarbeiter stärker mit dem Arbeitgeber identifizieren, für den sie arbeiten. So wird das Wir-Gefühl und der Team-Gedanke gefördert. Darum sollte das Firmenlogo auf der Arbeitskleidung grundsätzlich nicht fehlen – ganz unabhängig von der Branche und der Größe eines Betriebes. Im Handwerk bietet es sich zum Beispiel für Innungsmitglieder an, zusätzlich zum Firmenlogo das Verbandsemblem auf der Berufskleidung zu tragen. Das kann als zusätzliches Qualitätsmerkmal wahrgenommen werden. Tragen Mitarbeiter darüber hinaus ihre Namen auf der Arbeitsjacke, dem Poloshirt oder Hemd, signalisieren sie Kunden, dass sie gerne angesprochen werden können. Das zeigt eine hohe Service-Bereitschaft. Es empfiehlt sich daher eine Kombi-Lösung aus Firmenlogo und Namenszeichen.

Welche Vorteile hat ein professioneller Logo-Service für Unternehmen?

Veredlung von Arbeitskleidung bedeutet gleichzeitig Individualisierung der Berufskleidung für das eigene Unternehmen. Die Kleidung wird bevorzugt nach Branche oder Unternehmensfarben ausgewählt. Ein zusätzliches Logo unterstützt die Corporate Identity, die Arbeitskleidung wird offiziell Teil der eigenen Unternehmensmarke. Wer die Kleidung von einem Serviceanbieter bezieht, erhält seine Kleidung bereits individualisiert für Unternehmen und Mitarbeiter und spart sich die eigene Organisation.

Wie sollten Logos, Embleme und Namenszeichen auf der Arbeitskleidung angebracht werden?

Viele unserer Kunden entscheiden sich für eingestickte Logos und Namenszeichen. So sind die Logos fest mit dem Material verbunden. Dadurch sind sie sehr strapazierfähig, machen jede Bewegung mit, halten besonders lange auch bei vollem körperlichen Arbeitseinsatz und sehen immer professionell aus. Der Kunde kann bei der Gestaltung aus einer großen Vielfalt an Garnfarben und Schriftarten auswählen. Auch sehr beliebt sind textile Embleme mit Firmen- oder Mitarbeiternamen, die auf die Kleidung aufgenäht werden. Sie sind wasch- und lichtbeständig und können auch auf Strickware aufgenäht werden. Es gibt sie in rechteckig, oval oder rund. Zudem können Logos auch als Transferprint-Emblem angebracht werden. Ganz spezielle Embleme und Lösungen gibt es für Persönliche Schutzausrüstung, die je nach Schutzfunktion und Einsatz strengen Normen unterliegen.

Wo sollten Logos auf der Arbeitskleidung positioniert werden?

Bei PSA wie Warnschutzkleidung ist die Position von Emblemen strikt vorgegeben. Ansonsten sollte grundsätzlich das Logo auf der Berufskleidung so platziert sein, dass es bei der Arbeit möglichst immer gut sichtbar ist. Der Klassiker ist ein Logo oder Namensschild vorne auf Brusthöhe der Arbeitsjacke. Es ist dabei wichtig, auch an die wärmere Jahreszeit zu denken. Darum sind Embleme und Namenszeichen zudem auf Poloshirt, Pullover oder Weste sinnvoll. Besonders elegant wirkt der eingestickte Firmenname am Hemdkragen. Eine plakativere Wirkung lässt sich zusätzlich mit großen Emblemen auf dem Rücken erzielen. Damit setzen die Mitarbeiter bei der Arbeit ein weithin sichtbares Statement – und die Berufskleidung wird als Fläche für Eigenwerbung maximal genutzt. Für manche Unternehmen macht auch die Anbringung des Logos auf der Hose Sinn.

So ist das Logo immer sichtbar, unabhängig davon, welches Oberteil der Mitarbeiter trägt.Was muss man bei Logos und Namenszeichen auf Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) beachten?

Bei der Auswahl von Logos und Mitarbeiterzeichen für PSA ist spezielles Fachwissen gefragt. Denn jede Veränderung der Schutzkleidung unterliegt sicherheitsbedingt, auf Grund der Normen, strengen Vorgaben. Deshalb sollte sich unbedingt ein Profi, um die Veredlung kümmern. So müssen Namens- oder Logo-Embleme aus geeigneten Materialien bestehen, die den Schutzfunktionen und der jeweiligen Norm entsprechen. Bei bestimmter PSA dürfen für Embleme nur flammhemmende Gewebe und flammfeste Garne zum Einsatz kommen. Auch ihre Anbringung muss fachgerecht erfolgen, damit das Spezialgewebe dabei nicht aufbricht und die Schutzfunktionen beeinträchtigt werden.

Die Anbringung muss bei bestimmter PSA zudem im Dachziegelprinzip erfolgen, damit ein Abfließen von flüssigen Metallspritzern oder Chemikalien möglich ist. Bei Warnschutzkleidung muss bei der Anbringung die richtige Positionierung der Logos und Namenszeichen eingehalten werden. Alles hängt dabei von der jeweiligen Zertifizierung der Kleidung und den Herstellerinformationen ab. Es gibt also viel zu beachten. Serviceanbieter wie CWS kümmern sich mit einem Rundum-Service um sichere Logo-Lösungen auf der Schutzkleidung.

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