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Berufsbildungsgesetz: Die Probezeit bei der Ausbildung richtig nutzen

Passt der neue Azubi in den Betrieb, und hat er den richtigen Beruf gewählt? Um diese Fragen zu beantworten, hilft die Probezeit. Das Berufsbildungsgesetz gibt hierzu einige Regeln vor. Was Sie über die Probezeit wissen müssen.

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Nutzen Sie die Probezeit, denn falsche Rücksichtnahme bei festgestellter fehlender Eignung oder nicht vorhandener Neigung kann dem Auszubildenden ebenso wie dem Betrieb schaden. Das Ende der Probezeit ist für beide Seiten die letzte Möglichkeit, sich über die weitere Zusammenarbeit klar zu werden.

Dauer der Probezeit

Das Berufsausbildungsverhältnis beginnt immer mit der Probezeit. Sie muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate laut Berufsbildungsgesetz betragen.

Tipp: Nutzen Sie die per Gesetz erlaubte maximale Dauer der Probezeit, das hilft dem Azubi und dem Betrieb einzuschätzen, ob beide Seiten zueinander passen.

Verlängerung der Probezeit

Eine Verlängerung der Probezeit ist grundsätzlich nicht möglich. Nur wenn die Ausbildung während der Probezeit um mehr als ein Drittel dieser Zeit  unterbrochen wird, verlängert sich die Probezeit um diesen Zeitraum.

Tipp: Nehmen Sie eine entsprechende Klausel in den Ausbildungsvertrag auf.

Seite 2: Was Sie bei der Kündigung beachten müssen und welche Ausbildungsinhalte während der Probezeit wichtig sind

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