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Beleuchtung: Tageslicht verbessert die Sehleistung

Wer unter Kunstlicht arbeitet, macht häufiger Fehler und ist weniger leistungsfähig. Der Fachverband Tageslicht und Rauchschutz (FVLR) zeigt auf, worauf Unternehmen achten sollten.

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Tageslichtlose Arbeitsplätze sind trotz gegenteiliger rechtlicher Vorgaben in vielen Unternehmen oft Realität. Gleichwohl, ob im Großraumbüro, in der Produktionshalle oder im Lager gilt aber: Das menschliche Auge ist auf Licht angewiesen, um Farben und Formen unverfälscht abzubilden. Das gilt besonders für den Arbeitsalltag: Zu wenig oder zu viel Licht, Blendungen und statische Lichtfarben erschweren die visuelle Wahrnehmung und führen zu erhöhten Fehlerquoten. Deshalb ist laut Fachverband Tageslicht und Rauchschutz die ausreichende Beleuchtung aller Arbeitsräume ein wichtiger Produktionsfaktor.

Erhebliche Vorteile durch natürliches Licht

Während noch vor wenigen Jahrzehnten der Einsatz von Kunstlicht propagiert wurde, hat sich mittlerweile die Erkenntnis durchgesetzt, dass natürliches Licht erhebliche Vorteile birgt. Das betrifft nicht nur die energieeffiziente und umweltschonende Beleuchtung von Arbeitsplätzen. Im Laufe des Tages verändert sich die Lichtatmosphäre der Sonne bezüglich Intensität, Farbe und Richtung. Diese Varianz wirkt anregend auf den menschlichen Organismus.

Lichtkuppeln oder Dachlichtbänder gute Alternative

In Produktionshallen oder Großraumbüros reichen großflächige Seitenfenster oftmals nicht aus, um die gesamte Tiefe des Raumes mit Tageslicht zu versorgen. Hier bieten Lichtkuppeln oder Dachlichtbänder eine Möglichkeit, alle Arbeitsbereiche gleichmäßig auszuleuchten. Dachoberlichter minimieren schädliche Blendungen und erleichtern durch die natürliche Varianz des Tageslichts optische Wahrnehmungsprozesse am Arbeitsplatz. Das steigert die Konzentration und das Wohlbefinden der Beschäftigten, während die Fehler- und Unfallraten abnehmen.

Weitere Informationen zum Thema Tageslicht gibt es unter www.fvlr.de

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