Betriebsteuern -

Beitragsrückzahlungen der Krankenkasse steuerlich abwägen

Zahlt der Handwerker kleinere Krankheitskosten selbst, winkt die private Krankenversicherung häufig mit einer Beitragsrückerstattung. Auch, wenn die Erstattung größer ist als die selbst bezahlten Krankheitskosten, muss dies nicht zu einem Vorteil führen. Der Grund: Die Steuer! Wann sich die Rückzahlung lohnt und wann darauf verzichtet werden sollte.

Erhält der Handwerker eine Beitragsrückerstattung, muss er diese von seinen Krankenversicherungsbeiträgen abziehen. Im Ergebnis erhöht die Beitragsrückerstattung auch die Einkommensteuer. Es ist also genau zu rechnen, ob eine Beitragsrückerstattung wirklich sinnvoll ist.

Beispielsberechnung

Ein Handwerker hat Krankheitskosten in Höhe von 175 €. Wenn er diese Belege bei seiner privaten Krankenversicherung einreicht, erhält er die kompletten 175 € erstattet. Begleicht er den Betrag jedoch aus der eigenen Tasche, winkt ihm eine Beitragsrückerstattung in Höhe von 250 €, weil ansonsten keinerlei Kostenbelege zur Erstattung eingereicht wurden.

Was zunächst als deutlicher Vorteil aussieht, ist jedoch keiner! Weil die Beitragsrückerstattung im Ergebnis der Einkommensteuer unterliegt, muss auch diese berücksichtigt werden. Hier zwei Beispielsberechnungen:

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