Vertragsrecht -

Steuertipp Bei Rechnungen auf Adresse achten

Der Kunde ist verpflichtet, Rechnungen genau zu prüfen, sonst hat er beim Finanzamt das Nachsehen.

Zu den Pflichtangaben in Rechnungen zählt die Adresse des Auftragnehmers. Kann ein Kunde erkennen, dass diese nicht stimmt, muss er die Rechnung zurückschicken. Hat er nicht bemerkt, dass es den genannten Geschäftssitz nicht mehr gibt, darf ihm das Finanzamt dennoch den Vorsteuerabzug versagen, so der Bundesfinanzhof (V R 15/07). Es gebe keinen Vertrauensschutz.

Tipp: Der BFH hat jedoch eine Hintertür geöffnet – über den Antrag auf eine „Billigkeitsmaßnahme“ (Paragrafen 163, 227 Abgabenordnung) kann das Finanzamt doch noch Vorsteuer anerkennen.

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