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Baugewerbe: Wohnungsbau ankurbeln

Nach der Bundestagswahl müsse der Wohnungsbau Schwerpunkt der Politik werden, fordert der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB).


Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden im Jahr 2008 in Deutschland 176000 Wohnungen fertig gestellt. Zu wenig, kritisiert Karl Robl, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB): „Die Zahl der derzeit fertig gestellten Wohnungen liegt weit unter dem tatsächlichen Bedarf. Jetzt zeigen sich die Ergebnisse der verfehlten Politik der vergangenen Legislaturperioden in aller Schärfe.“ Nach der Bundestagwahl müsse die Politik handeln. Konkret fordert das Baugewerbe:
- Die Abschreibungsmöglichkeiten beim Wohnungsneubau zu verbessern.
- Den Neubau von Mietwohnungen durch eine Verdoppelung des Abschreibungssatzes von jährlich vier Prozent anzuregen.
- Die KfW-Förderung um einen speziellen Programmpunkt für den Bestandsersatz zu erweitern.
„Würden nur 50.000 Wohnungen im Jahr mehr gebaut, was immer noch weit unter dem tatsächlichen Bedarf liegt, könnten dadurch rund 150.000 Arbeitsplätze im Jahr neu geschaffen bzw. erhalten werden“, erklärte der ZDB-Hauptgeschäftsführer.
rm

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