Finanzierung -

Baufinanzierung: Schneller ins eigene Heim

Wer in Deutschland Wohneigentum erwerben will und riesterberechtigt ist, der kann sich glücklich schätzen. Vor allem für junge Handwerkerfamilien gibt es kaum bessere Finanzierungsalternativen.

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Der Erwerb einer Immobilie mithilfe eines Riester-Kombi-Kredites rechnet sich. Auch Riester-Experten sind sich einig – von ­allen Produkten, für die die staatliche Förderung beantragt werden kann, bringt Wohn-Riester den größten Effekt. Eine Erkenntnis, die sich auch in den Zahlen zeigt. Seit 2008, wo erstmalig Riester-Förderung auch für Bausparverträge genutzt werden konnte, stieg der Anteil. 2008 wurden gerade mal 22 000 Riester-Bausparverträge abgeschlossen. 2013 waren es bereits 1,15 Millionen. Und für 2014 ist noch einmal mit einem deutlichen Anstieg zu rechnen, auch deswegen, weil Riester-Bausparen mit dem Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz noch einmal deutlich flexibler wird (siehe „Vorsorgeverbesserungsgesetz“, rechts).

Wohn-Riester auch für Partner

Gut für Handwerkerfamilien, die die Riesterförderung nutzen können. Entgegen landläufiger Meinung sind dies nicht nur rentenversicherungspflichtige Mitarbeiter. Auch wer arbeitslos ist, Krankengeld bekommt oder Kinder erzieht, ist berechtigt und kann gefördert werden. Voraussetzung ist, dass ein eigener Vertrag abgeschlossen wird und auf diesen jährlich mindestens 60 Euro pro Jahr fließen.

Was der Riester-Effekt beim Immobilienerwerb ausmachen kann, zeigt die Musterrechnung von Familie Heuer. Um ihr Traumhaus bei Peine erwerben zu können, benötigte die Familie noch 150 000 Euro und finanzierte den Betrag über zwei riestergeförderte Bauspar-Kombidarlehen (siehe „Musterrechnung“, oben).

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