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Auszubildende: Mehr Neuverträge in Ostdeutschland

In Ostdeutschland wächst die Zahl der neuen Ausbildungsverträge im Handwerk. 7289 Neuverträge wurden zum Stichtag 30. Juni gezählt, das sind 7,8 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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Laut Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, steigt in den ostdeutschen Bundesländern die Zahl der Schulabgänger wieder an. "Sie treffen auf ein großes Angebot im Handwerk und nutzen ihre Chance", so der ZDH-Präsident. Insgesamt liegt die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge im Handwerk Ende Juni mit 58.532 (plus 0,4 Prozent) über dem Vorjahresergebnis zu diesem Zeitpunkt, trotz eines Minus von 0,6 Prozent in Westdeutschland.

Aktuell 29.000 freie Ausbildungsstellen

Während in Ostdeutschland der Tiefpunkt des demografisch bedingten Rückgangs der Schulabgänger bereits überwunden ist, beginnt in den übrigen Bundesländern diese Entwicklung erst. In den Ausbildungsbörsen der Handwerkskammern sind aktuell rund 29.000 freie Ausbildungsstellen gemeldet. "Jugendliche sollten täglich nachschauen, denn es werden noch laufend neue Plätze eingestellt", verspricht Wollseifer. Die App Lehrstellenradar www.lehrstellen-radar.de kann kostenlos heruntergeladen werden und hilft bei der Suche.

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