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Austauschkatalysatoren: Vorsicht vor wirkungslosen Billigangeboten

Der Markt für Austauschkatalysatoren bei Pkws wird derzeit regelrecht überschwemmt mit Billig-Katalysatoren ohne ausreichende Edelmetallbeschichtung und mit krebserregenden Fasermatten. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) fordert, künftig nur noch auf „Blauer Engel“-Kats oder Katalysatoren der Fahrzeughersteller zu setzen.

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Eine Abfrage unter 25 Teilehändlern erbrachte ein ernüchterndes Ergebnis: 22 erhalten die „Rote Karte“, zwei Unternehmen erhalten die „Gelbe Karte" für erste aktive Schritte hin zu Qualitätskatalysatoren.

Krebserregende Fasern und kaum vorhandene Edelmetallbeschichtung

Das Fachmagazin „Freie Werkstatt“ hat die Ergebnisse einer eigenen Studie veröffentlicht. Bei den untersuchten Austauschkatalysatoren ohne „Blauer Engel“ wurden krebserregende Fasern sowie in vier von fünf Fällen eine fast nicht vorhandene Edelmetallbeschichtung festgestellt. Der „Blaue Engel“ für Austauschkatalysatoren wurde 2013 durch die Jury Umweltzeichen beim Umweltbundesamt eingeführt; sechs Hersteller bieten inzwischen Kats mit diesem bekannten Gütesiegel an.

Die hohen Qualitätsanforderungen dieses Umweltzeichens stellen u. a. eine ausreichende Edelmetallbeladung, und damit ausreichend hohe Emissionsminderung, Langlebigkeit und schließlich Verzicht auf krebserregende Fasermatten sicher.

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