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Die Woche in den sozialen Medien: KW 50 Aus Alt mach Neu: Mit Schuhen Ressourcen schonen

Diese Woche: Eine Schuhmacherei rät vor Weihnachten zum Verzicht. Ein Metzger vermarktet sich umweltbewusst. Eine Sattlerin startet ihren Jahresrückblick. Und eine Bestatterin setzt auf ganz besondere Erinnerungsstücke.

Themenseiten: TS Social Media und TS Social Media Monitoring

Schuhmacherei Hedy setzt auf Ressourcen

Neu ist immer besser? Nicht unbedingt. Die Schuhmacherei Hedy aus Frankfurt am Main hat eine Botschaft, die sie jüngst auf Instagram verbreitet hat: „Kaufe nichts Neues, wenn das Alte noch funktioniert.“

Das mitgelieferte Bild präsentiert einen Schuhmacher, der einen Schuh traditionsgemäß mit dem Hammer bearbeitet. Es steht dafür, dass Hedy auf echte Handarbeit setzt. Der Post hat auch einen aktuellen Bezug: Gerade in der Weihnachtszeit kaufen Menschen viel Neues. Der Alternativvorschlag der Schuhmacherei lautet daher: „Ein Gutschein für eine Schuhreparatur.“ Denn das helfe „Ressourcen und Geld zu sparen“.

Die Schuhmacherei ist auf Instagram sehr aktiv und hat bereits mehr als 350 Abonnenten. Mehr als 40 von ihnen ließen ein Herz für den Beitrag gegen die Wegwerfgesellschaft da.

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Metzgerei Moser sorgt für nachhaltige(re) Aufbewahrung

Metzgerei Moser

Kaum ein Thema wird aktuell so heiß diskutiert wie der Klima- und Umweltschutz. Auch Die Metzgerei Moser aus Landsberg am Lech macht sich Gedanken über eine nachhaltigere Lebensweise. Auf Facebook präsentieren sie deshalb jüngst ihre neue Aktion: Klickboxen, um Fleisch und Wurst darin direkt im Laden zu verpacken und im Kühlschrank länger frisch zu halten.

Der Hintergrund: Moser-Kunden sollen so viel Verpackungsmaterial wie möglich einsparen. „Das geht leider nicht immer, aber wo es geht, wollen wir es Euch anbieten und auch eine passende Lösung dazu präsentieren“, heißt es im Post.

Um auf die Aktion aufmerksam zu machen, verbreitet der Betrieb sein Nachhaltigkeits-Projekt via Social Media: „Zur Einführung im Dezember und Januar gibt`s ab einem Einkauf von 50 Euro eine der Boxen von uns geschenkt.“ Die Neuigkeiten gefallen bald 50 Fleisch-Fans.

Sattlerei Element_Ledermanufaktur startet Jahresrückblick der anderen Art

Sattlerei Element_Ledermanufaktur

Sattlerin Elisabeth Feldpausch alias Element_Ledermanufaktur aus Hessen startete dieser Tage ihren ganz persönlichen Werkbank-Jahresrückblick auf Instagram. Den Anfang machte sie dabei mit einem „echten Mädchenprojekt“, wie sie schreibt. „Ein Halsband aus dunkelbraunem Rindsleder mit roségoldenen Beschlägen und selbst gefasstem Swarovski-Strass.“

Mit dieser Serie ermöglicht Feldpausch ihren mehr als 750 Abonnenten einen regelmäßigen Einblick in ihren Berufsalltag, macht neugierig auf ihre Produkte und erklärt zusätzlich, warum ein handwerklich und individuell angefertigtes Stück etwas ganz Besonderes ist. „Zum einen gefällt mir die Farbkombination sehr gut, zum anderen hatte das Halsband einen Umfang von süßen 24 Zentimetern“, schreibt sie. Damit sei es nicht viel größer als ein Armband und ihr bislang kleinstes Halsband.

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Bestatterin Nadja Rehm schafft besondere Erinnerungen

Bestatterin Nadja Rehm

Sentimental wurde es jüngst auf der Instagram-Seite der auf Social Media sehr aktiven Bestatterin Nadja Rehm aus Geislingen. Sie hat sich etwas ganz Besonderes überlegt, um Angehörigen in der schweren Trauerphase etwas vom geliebten Menschen zu hinterlassen.

Auf dem Foto zum Post ist ein geschmückter Samtbeutel mit einer Haarsträhne zu sehen. Die Geschichte dahinter ist bewegend: Die Strähnen gehörten einem Vater. Jede seiner drei hinterbliebenen Töchter erhielt von Rehm eine Strähne zur Erinnerung. „Diese können später in Schmuck verarbeitet oder sogar als Diamant gepresst werden“, erklärt sie. Auch getrocknete Sargblumen oder Erinnerungsfotos von der Trauerfeier gibt Rehm auf diese Weise den Angehörigen mit.

„Toll, dass du das den Hinterbliebenen möglich machst“, kommentiert eine Userin. So viel Gefühl belohnten 71 Follower mit einem Klick aufs Instagram-Herz. Hier geht’s zum Post.

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