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Die Woche in den sozialen Medien: KW 49 Atemberaubender Arbeitsplatz: Töpfern mit Aussicht

Diese Woche: Eine Keramikerin freut sich über einen Arbeitsplatz mit außergewöhnlich guter Aussicht. Ein Maschinenbauer, der für das Handwerk lebt. Ein Friseur rückt Haare ins richtige Licht. Und ein Geigenbauer stellt sich und sein Handwerk vor.

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Berge und Töpferkunst machen zufrieden

Auf ihrem jüngsten Instagram-Post lächelt Sophie Mische sichtlich zufrieden. Mit einem traditionellen, selbstgetöpferten Krug in der Hand steht die gelernte Keramikerin aus dem Allgäu vor einer Holzhütte. Sie betreibt eine Töpferei in Ofterschwang.

Mische fühlt sich im Einklang mit sich und ihrer Umgebung: „Je höher du auf einen Berg hinaufgehst, desto kleiner werden deine Sorgen“, schreibt sie in ihrem Beitrag. „Dort oben entsteht eine Klarheit des Denkens, die nirgendwo anders möglich ist.“

Mehr als 230 Herzen und einige zustimmende Kommentare erntete die junge Handwerkerin für ihren Post. „So schön im Allgäu!“, schreibt einer ihrer Follower. Mische steht kurz davor, mit ihrem Profil, auf dem sie Fotos ihrer Töpferkunst veröffentlicht, die 1.000-Abonnenten-Marke zu knacken.

Sie wollen mehr über Töpferkunst erfahren oder einfach nur sehen, wie schön es im Allgäu aussieht? Dann bitte hier entlang.

Hornbach: Handwerk verbindet Jung und Alt

Hornbach

In einem YouTube-Video stellt Hornbach einen Hamburger Handwerker vor, der mit ganzem Herzen bei der Sache ist. Ludwig Mordhorst ist gelernter Maschinenbauer und obwohl er bereits 87 Jahre alt und in Rente ist, arbeitet er immer noch in einer Gemeinschaftswerkstatt in Hamburg – aus Liebe zu seinem Handwerk.

Dort unterstützen sich Jung und Alt gegenseitig bei der Arbeit. „Es ist wie in einer Großfamilie, wenn der Enkel dem Großvater helfen kann“, erklärt Mordhorst die Beziehung zu seinen jüngeren Kollegen. Im Gegenzug beantwortet er Lehrlingen und Azubis ihre Fragen.

Bald 1.500 Aufrufe und 60 Herzen erreichte das Video bislang. Ein Kommentator ist sichtlich fasziniert: „Über Ludwig könnte man eine Serie machen“, schreibt er. „Würde ich jederzeit schauen, mit was für einer Faszination er Vogelhäuschen macht!“

Wenn auch Sie aus dem Häuschen sind, gelangen Sie hier direkt zum Video.

Cenkinz und seine besondere Erleuchtung

Friseur Cenk Yesil/Cenkinz

Der Friseur Cenk Yesil alias Cenkinz, der im mittelfränkischen Salon Hair Point 2000 arbeitet, machte eine erstaunliche Entdeckung, die er prompt auf Instagram teilte: Dort zeigt ein Bild die blonde Haarpracht seiner Kundin gleich zweimal nebeneinander – jedoch in unterschiedlichem Licht.

„Verrückt, wie sehr das Licht das Ergebnis verändern kann oder?“, fragt er seine Community, die mehr als 200.000 Abonnenten umfasst. Und tatsächlich: Das gleiche Haar sieht auf den zwei Bildern sehr verschieden aus. Yesils Fazit: „Instagram-Fotos können schnell mal verwirren.“

Es folgen knapp 1.500 Herzen und 35 bewundernde Kommentare. „Perfekt“, schreibt ein Kollege. „Ich versuche das auch immer wieder meinen Kunden zu erklären.“

Hier können sie sich selbst ein Bild von der besonderen Haarpracht machen.

Münster Urban: Wenn es auf den Klang ankommt

Münster Urban

Das Magazin Münster Urban führte für die neueste Ausgabe ein Interview mit dem Geigenbauer Guido Stengel aus Münster. Auf Instagram gibt es nun erste Auszüge davon zu sehen.

Im Gespräch erzählt der Geigenbauer von seinem Handwerk, und worauf es bei seinen Instrumenten ankommt: „Am wichtigsten ist der Klang, egal, ob es sich um eine alte oder neue Geige handelt.“ Kinder wie Erwachsene kommen zu ihm, um Geigen zu kaufen oder sie reparieren zu lassen. Darunter seien Hobbymusiker, aber auch Mitglieder des Sinfonieorchesters.

In den sozialen Medien findet der Post Anklang: Bereits am ersten Tag sammelte er auf Instagram rund 130 Herzen. Auf einem Foto sieht man den Handwerker arbeiten – um ihn herum Schränke voller weiterer Instrumente.

Neugierig? Dann hier entlang.

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