Management -

Arbeitszeit: Betriebe noch zu wenig flexibel

Betriebe mit flexiblen Arbeitszeitmodellen sind für das neue Jahr besser gerüstet als ihre Mitbewerber, weil sie ihre Fachkräfte eher im Betrieb halten können. Wie eine Studie von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut zeigt, haben jedoch bislang nur 20 Prozent der Unternehmen entsprechende Zeitkonten.

Themenseite: Arbeitszeit und Arbeitszeitmodelle

Betriebe mit flexiblen Arbeitszeitmodellen sind für das neue Jahr besser gerüstet als ihre Mitbewerber, weil sie ihre Fachkräfte eher im Betrieb halten können. Wie eine Studie von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut zeigt, haben jedoch bislang nur 20 Prozent der Unternehmen entsprechende Zeitkonten.

Vor allem kleinere und mittelständische Firmen hinken bei der Einführung von Zeitwertkonten hinterher. Studien zeigen, dass jedes dritte Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern über Zeitwertkonten verfügt, bei kleineren Unternehmen mit weniger als 200 Mitarbeitern beträgt die Verbreitungsquote jedoch nur knapp 13 Prozent. Häufig scheuen diese den dafür nötigen administrativen Aufwand.

„Um ein allseits akzeptiertes Arbeitszeitmodell im Unternehmen aufzubauen, ist eine detaillierte Analyse des Geschäftsfeldes, der Prozesse und der Gesamtstrategie erforderlich", erläutert Marcus Winterfeldt, Personalexperte von Steria Mummert Consulting. „Erfahrungsgemäß stellt dies eine schwierige Hürde für viele Unternehmen dar. Dieser Aufwand lohnt sich aber. Andernfalls laufen die Unternehmen spätestens in der nächsten Abschwungphase Gefahr, erneut qualifizierte Mitarbeiter zu verlieren, weil ein flexibler Personaleinsatz nicht möglich ist."

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