Betriebswirte des Handwerks -

Arbeitsmarkt: Mitarbeiterführung als Chefaufgabe

Personalpolitik ist Chefsache – nicht zuletzt angesichts des Fachkräftemangels, der demografischen Entwicklung, der rückgängigen Schulabgängerzahlen und des Nachwuchsmangels.

Viele können und wollen die oft zitierten Schlagworte nicht mehr hören, schließlich wird auf der gleichen Frequenz auch die Mitarbeiterbindung betont und gefordert. Dass Chefs jedoch gut daran tun, sich persönlich mit Personalpolitik auseinanderzusetzen, zeigt eine Studie des Kölner „Instituts der Deutschen Wirtschaft“ (IW). Die zeigt, dass sich Unternehmen mit einer modernen und strategischen Personalpolitik von der Konkurrenz abheben können. Das gilt nicht nur für Großunternehmen, auch Klein- und Mittelbetriebe können im Rahmen ihrer Möglichkeiten strategische Personalpolitik betreiben und dabei ihre Vorteile darstellen. „Man muss sich schon etwas einfallen lassen, um das eigene Unternehmen attraktiv – und damit demografiefest – zu machen“, so ist im IW-Dienst zu lesen.

Dabei korrespondieren die Vorstellungen von einem attraktiven Arbeitgeber mit denen von einer modernen Personalpolitik – zwei Seiten derselben Medaille, die sich in der veränderten Abgrenzung von Berufs- und Privatleben widerspiegeln. Die Mitarbeiter wünschen sich Teilzeitmodelle und/oder Auszeiten, um sich für die Familie oder für besondere Engagements einsetzen zu können. Und Familienzeiten sind nicht mehr nur auf weibliche Mitarbeiter beschränkt.

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