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Anlegertipp September 2015: Günstiger Einstieg

Themenseite: Geldanlage

Anlass. Staatsanleihen, auch deutsche, sind kein absolut sicherer Hafen für Privatanleger. Sie bergen auch Verlustrisiken, wie die vergangenen Wochen deutlich gezeigt haben. Dennoch steht der Markt vor einer grundsätzlichen Wende, die Anleger in ihre Strategien einbeziehen sollten: Das historische
Zinstief ist durchschritten.

Anlage. Die Tiefstände an den Anleihemärkten sind vorbei. Der Zinsanstiegseffekt wird erst einmal anhalten – auch wenn für potenzielle Anleger nicht mehr vier oder mehr Prozent in Sicht sind. Die grundsätzliche konjunkturelle Situation – und damit einhergehend auch eine tendenziell steigende Inflation – werden den Zins dauerhaft regulieren und stabilisieren.

Rat. Deshalb sollten sich Handwerksunternehmer mit größeren Engagements in Anleihen auf jeden Fall noch etwas gedulden.

Es ergibt derzeit noch keinen Sinn, auf lang laufende Bonds zu setzen. Denn wer sich zehn oder sogar 30 Jahre bindet, setzt sich unkalkulierbaren Risiken aus. Besser ist es jetzt, Anleihen mit kurzen und mittleren Laufzeiten zu erwerben, um auch kurzfristig durch gezielte Zu- und Verkäufe Gewinnchancen zu realisieren. Wer in Bonds mit überschaubaren Laufzeiten investiert, erwirtschaftet vielleicht erst einmal weniger Rendite. Bei Papieren mit kurzen Laufzeiten kann man aber viel viel schneller über sein Vermögen verfügen und damit dann beispielsweise stark im Wert gesunkene, lang laufende Staatsanleihen kaufen. Denn ein günstiger Einstieg in die Anlageform ist immer noch die beste Rendite. Die Chancen sind für Handwerker nämlich in solchen Sondersituationen gut, an Kupon und Kursanstieg mitzuverdienen.

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